Sydney-City, Darling Harbour u. Hide Park

Sydney-City, Darling Harbour und Hide Park

 

Sydney CitySydneys Sehenswürdigkeiten sind so weit in der Stadt verstreut, dass es Tage dauern würde, sie alle zu Fuß zu "erlaufen". Wir gehen sehr viel zu Fuß, aber zwischendurch nutzen wir auch die Monorail und das Bussystem. Bei den Bussen gilt: Busse Nr. 100 und 200 in die nördlichen Stadtteile, Nr. 400 und 500 in die westlichen und Nr. 300 in die östlichen Stadtteile. Kostenlos sind die Busse Nr. 666 und 777, die auf bestimmten Strecken in der Stadt verkehren. Ursprünglich als Einkaufsbusse gedacht, um den Verkehr zu entlasten, werden sie heute auch gerne von Touristen benutzt.
Die Sydney Explorer, rote Busse steuern während des ganzen Tages auf festem Rundkurs die wichtigsten Sehenswürdigkeiten an, mit dem Ticket kann man beliebig oft ein- oder aussteigen. Die Buslinie ist bereits durch den Bondi & Bay Explorer ergänzt worden. Der Bondi & Bay Explorer fährt durch die feinen westlichen Vororte zum Bondi Beach. Aber ich schweife ab. :-)
Wir fahren mit dem Bus in die Innenstadt. Dort angekommen müssen wir erst mal was essen. Da bietet sich Martin Place an. Zu Fuß erreicht man Martin Place über die George St. oder die Pitt St.. Beide kreuzen den Martin Place, die zentrale Fußgängerzone im Finanzdistrikt, auf dem im Sommer mittags Musik- und Theatergruppen mit Gratisprogrammen unterhalten. Hier gibt es hervorragende Food-Courts, um die vielen tausend Angestellten des Finanzdistrikt zu versorgen. Einer dieser Courts ist unser....

 


Queen Victoria BuildingWas macht man (Frau) nach dem Essen? Richtig!!! Shoppen :-) Zumindest wollen wir uns die tollen alten Arkaden Sydneys ansehen. Wo die Trasse der Monorail Richtung Darling Harbour die Straße kreuzt, fällt uns das prachtvolle kuppelgekrönte Queen Victoria Building auf.

 

Queen Victoria Building

 

 

 

Der 1893 im Stil eines byzantinischen Palastes erbaute Gemüsemarkt diente später als Bibliothek und stand schließlich lange leer, bevor er vor einigen Jahren zu einem der schönsten Einkaufszentren der Welt umgebaut wurde. Die dekorreiche viktorianische Pracht wurde erhalten und gibt den überwiegend noblen Geschäften, den Cafes und Restaurants einen eindrucksvollen Rahmen. Schön ist auch die riesige Weltuhr, die über mehrere Stockwerke reicht.


The StrandStrand Arkade

 

 

 

Die Arkaden verbinden Pitt- mit George Street und Pitt- mit Castlereagh Street. Ebenfalls auffallend und sehenswert ist die altehrwürdige Strand Arcade, während Piccadilly Arcade, Centre Point Arcade und Imperial Arcade eher modernen Charakter haben. Das hier ist The Strand.

 

 

 

 

Sydney TowerVon der Imperial Arcade haben wir unser nächstes Ziel bereits vor Augen, den AMP Tower Centrepoint bzw. Sydney Tower, Ecke Pitt-/ 100 Market St. Bei schönem Wetter hat man nicht nur einen einmaligen Blick über die Stadt, sondern auch auf die Gipfel der Blue Mountains und die Stadt Wollongong. Einen großartigen Rundblick hat man von der 305 m hohen Plattform des höchsten Bauwerks in Australien. Als wir mit dem Aufzug auf den Turm wollen, müssen wir leider feststellen, dass die Aussichtsplattform wegen Renovierungsarbeiten geschlossen ist. Erst dürfen wir nicht auf die Brücke und jetzt nicht auf den Turm. Sydney will sich uns nicht von oben zeigen. Verstehe ich gar nicht, so hässlich ist es doch gar nicht. :-)
Als nächstes gehen wir die Macquarie St. entlang. Hier reihen sich einige der stattlichsten Gebäude Sydneys auf, etwa die State Library of New South Wales im italienischen Renaissancestil mit Captain Cooks Originaltagebüchern oder das benachbarte Parliament of New South Wales von 1816, das älteste noch genutzte Parlamentsgebäude der Welt.

 

Sydney - Hide Park

 

 

Die kosmopolitische Stadt hat aber auch beschauliche Plätzchen zu bieten, so den großen Royal Botanic Garden, der an die unvergleichliche Oper grenzt, oder Hyde Park, ein paar Schritte hinter der mächtigen katholischen St. Mary's Cathedral von 1928, mit bunten Blumenbeeten, schattigen Bäumen und plätschernden Springbrunnen. Mittags findet im Hyde Park immer das größte Picknick Sydneys statt. Dann strömen die Angestellten aus den angrenzenden Bürotürmen mit ihren Lunch-Tüten ins Grüne.

 


Sydney MonorailNun sind wir aber Müde und wollen zurück ins Hotel. Wir haben drei Nächte das Novotel im Darling Harbour gebucht und nutzen für den Rückweg die Monorail, die viele Sydneysider immer noch für eine Verschandelung ihres Stadtbildes halten. Die gemächliche Bahn passt hingegen recht gut zur modernen Architektur von Darling Harbour.
Darling Harbour

 

 

 

 

 

Die alten Lagerhäuser, Schuppen und Werkstätten um Darling Harbour wurden Mitte der achtziger Jahre abgerissen. An ihre Stelle trat ein Vergnügungs- und Ausstellungszentrum mit Grün- und Parkflächen, das in ganz Australien seinesgleichen sucht. In der Tat ist die Umgestaltung des alten Hafens den Planern unter Mitwirkung des Architekten Phillip Cox (er entwarf auch Yulara Resort an Ayers Rock) hervorragend gelungen. Die Bauarbeiten wurden rechtzeitig zur 200-Jahrfeier (1988) abgeschlossen, so dass die Anlage im Rahmen einer Feierstunde ihrer Bestimmung übergeben werden konnte.
 

 


Sydney - Darling HarbourEindrucksvoll im Darling Harbour ist das Aquarium, in dem ein Tunnel einen Bummel auf dem Meeresboden und fast hautnahen Kontakt mit Mantas und Haien erlaubt sowie zwei erfolgreichen neuen Museen. Das National Maritime Museum auf der gegenüberliegenden Hafenseite zeigt die Seefahrtsgeschichte des Kontinents. An den Kais vor dem Museum liegen historische Schiffe, auf denen man den Restaurateuren bei der Arbeit zusehen kann. Das Powerhouse Museum, untergebracht in einem einstigen Kraftwerk, wurde binnen weniger Jahre zum meistbesuchten Museum Australiens. Es ist nicht nur für Technikfreaks interessant, da es sich auch sozialgeschichtlichen Themen widmet.

 

 

Sydney - Darling Harbour - HarboursideIn den großen Hallen des Sydney Exhibition Centre finden die großen Messen statt. Im nicht weit entfernten Convention Centre, das sich mit der Organisation der Ausstellungen beschäftigt, erhält man einen ausführlichen Veranstaltungskalender zu den Messen.
Harbourside nennt sich der mehrstöckige Komplex, dessen Glasdächer schon von weitem die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Hier gibt es vieles, was das Herz eines Urlaubers begehrt, schicke Boutiquen, aber auch einfache Läden, gute Restaurants und mehrere food courts.
Dieser Stadtrundgang ist natürlich nicht als Programm für einen Tag gedacht. Marschiert einfach los und unterbrecht wenn die Knochen lahm sind.

 

 

Für die schönen Strände Sydneys haben wir leider keine Zeit. Der bekannteste ist Bondi Beach, er ist in erster Linie Treffpunkt junger und gut gestylter Menschen. Am Wochenende gibt es am Strand nachts oft Alkoholprobleme.
Aber bei 21 Stränden bietet Sydney genug Alternativen. Sieben Strände liegen im Hafen, sechs südlich der Hafeneinfahrt, der Rest auf der Nordseite. „Life is a beach“, diese kalifornische Lebensweisheit wurde wohl nirgendwo schneller und gläubiger aufgenommen als in Sydney. Keine Millionenstadt bietet eine derart große Auswahl an Stränden. Die Surfer finden jenseits der Heads jene Wogen, die ihnen schwankende Ritte garantieren. Familien bevorzugen sichere Strände im Hafen oder geschützte Buchten wie den Rock Pool in Manly. Unerfahrene Schwimmer sollten nur an Stränden mit Rettungswacht ins Wasser steigen, zum einen wegen bisweilen tückischer Unterströmungen, zum anderen wegen der hungrigen Haie, die manchmal vor den Stränden auftauchen.
 

Wir machen uns jetzt auf den Weg nach Melbourne, kommt doch mit...