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Die Ausgrabungsstätte Akrotiri liegt im Südwesten von Santorini, wenige Kilometer südlich von dem Dorf Akrotiri. Dort entdeckte der französische Geologe Ferdinand Fouqué 1867 prähistorische Mauerreste. Wenige Jahre später wurden weitere Funde freigelegt, aber zu diesem Zeitpunkt wurden auf Kreta spektakuläre prähistorische Gebäude entdeckt und die Funde auf Santorini gerieten in Vergessenheit. Erst 100 Jahre später wurde von den Funden auf Santorini wieder Notiz genommen. Dafür umso stärker, den durch die Konservierung mit Asche und Bimsstein wurden ganze Straßenzüge, Häuser und Räume perfekt erhalten. Die Ausgrabungsfläche erstreckt sich auf ca. 10.000 qm und ist durch eine Überdachung gegen Witterungseinflüsse geschützt.
Besonders groß ist die Ausgrabungsstätte nicht. Es gibt zwei Gassen die durch die Anlage führen. Auch eine Ausstellung über Funde verschiedener Werkzeuge, Gefäße, selbst hölzerner Möbel gibt es in Akrotiri. Viele Exponate sind aber auch in Museen in Athen oder Thira gelandet. Wie bereits bei der Vulkantour erwähnt, wurden hier keine menschlichen Überreste gefunden, denn die Bewohner wurden wohl bereits von den Vorbeben vertrieben, so dass niemand mehr in Akrotiri war, als der Vulkan die Insel zerstörte. Insgesamt stehen die Ausgrabungen von Akrotiri scheinbar unter keinen guten Stern, 1974 kam der Leiter der Ausgrabungen Professor Marinatos1974 durch eine einstürzende Mauer ums Leben. 2005 kam es dann zu einem tragischen Unfall, bei dem zwei Besucher getötet und zwei weitere schwer verletzt wurden. Im Sommer 2008 sollte die Ausgrabungsstätte von Akrotiri wieder eröffnet werden, ist sie aber nicht. Gerichtliche Auseinandersetzungen, unter anderem geht es um Schadensersatzzahlungen, verhinderten bis heute die Wiedereröffnung für Besucher. Aus diesem Grund kann ich euch auch keine neuen Bilder zeigen. Diese Bilder sind von unserem ersten Besuch auf Santorini. Die Bewohner Santorinis sagen es wird noch sehr lange dauern bis die Gerichte Griechenlands die Anlage wieder frei geben.
Nun gut, da wir nicht rein kommen fahren wir ein paar Meter weiter zum Meer. Die Taverne dort ist richtig voll. Sicher wollten viele Besucher eigentlich die Ausgrabungsstätte besuchen und erfrischen sich nun hier in der Taverne. Rechts am Wasser entlang steht noch eine Fischtaverne. Hier am Wasser entlang gelangt man dann auch zum Red Beach. Auf dem Foto hinten links zu erkennen. Die Stichstraße, die als Zufahrt zum Red Beach fungiert, befindet sich auf Höhe des Eingangs der Ausgrabungsstätte. Wo der Red Beach ist, ist der White Beach nicht fern. Dieser ebenfalls beliebte Strand befindet sich westlich von Akrotiri. Den lassen wir mal aus…
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