Alhambra - Nasridenpalast

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Alhambra

Alhambra - EintrittskarteAm nächsten Morgen holen wir um 9:00 Uhr unsere Eintrittskarten für die Alhambra am Kassenhäuschen ab. Wir haben die Karten schon Wochen vorher im Internet bestellt. Spätestens einen Tag im voraus müssen die Karten reserviert werden, sonst kommt man nicht in den Nasridenpalast, für den es eine individuelle Einlasszeit gibt. Falls verfügbar gibt es Tickets vor Ort am Alhambra Eingangspavillon, oder im Internet unter www.alhambratickets.com. In unserem Fall ist der Slot für den Nasridenpalast 10:00-10:30 Uhr. Wer sein Slot nicht einhält kommt nicht mehr rein. Ist man aber erst mal in dem Palast, kann man sich darin so lange aufhalten wie man möchte. Das taten wir dann auch. In den Reiseführern liest man oft von einem Zeitbedarf von 3 Stunden für die ganze Alhambra. Selten so gelacht. Wir waren 7 Stunden dort.
Alhambra - SchildInsgesamt besteht die Alhambra aus 3 Teilen: Die Festung (Alcazaba), der Nasridenpalast (Palacios Nazaríes) und das Landgut Generalife mit den Gärten.
Am Eingang mieten wir uns für 3 Euro noch ein akustischen Reiseführer, also so eine Art MP3-Player. Das lohnt sich hier wirklich. Inhaltlich sehr informativ, aber trotzdem kein bla, bla, bla, sondern sehr kompakt. Wir schlendern zunächst durch die Gartenanlagen, langsam Richtung Nasridenpalast, da wir ja um 10:00 Uhr dort sein wollen.
Der Weg zum Nasridenpalast führt vorbei am Palast von Karl V, dem Palacio Carlos V. dem ein Teil der alten Alhambra zum Opfer fiel. Der wuchtige Renaissancebau passt überhaupt nicht zu der filigranen Bauweise der Alhamhra. Der Kontrast könnte nicht größer sein. Um es deutlich zu sagen, er sieht hässlich aus. Heute beherbergt der Palast von Karl V. das Museo de la Alhambra.
IMG_6754Wir betreten den Nasridenpalast. Nach maurischer Tradition konzentriert sich die ganze Prachtentfaltung im Inneren der Anlage. Die einzelnen Paläste sind um Innenhöfe herum angeordnet. In einem Moment der Stille, ist nur das Plätschern der Brunnen zu vernehmen. Wasser steht symbolisch für Reichtum und Wohlstand, fördert aber auch den Gleichklang der Seele.
Der Patio de los Arrayanes, der Myrtenhof, ist das eigentliche Kernstück der unter Jusuf I. entstandenen Palastanlage. Traumhaft spiegelt sich die Fassade des Torre de Comares in dem lang gestreckten Wasserbecken, das von immergrünen, duftenden Myrtenhecken gesäumt wird. Rings um den Myrtenhof finden wir filigrane Kunstwerke mit Stuckarabesken, Holz und Keramik. Hier mal eine kleine Auswahl der Kunstwerke im Nasridenpalast:

Kunstwerke Nasridenpalast Stuckarabesken - Alhambra


 

 

 

 

 

 

 

Verzierungen Alhambra

 

 

 

Verzierungen Nasriedenpalast

 

 

 

 

 

 

 

Sala de Embajadores  AlhambraDen Sala de Embajadores, den Thronsaal im Comares-Turm, betreten wir auch über den Myrtenhof. Seine Wände sind oberhalb des Kachelsockels übersät mit herrlichen,  geometrischen Arabesken. Stellenweise können wir noch die ursprüngliche farbige Gestaltung ausmachen. In den Nischen, die immer wieder neue Ausblicke auf Granada eröffnen, saßen die Ratgeber des Sultans. Der Herrscher selbst nahm den mittleren Platz der Stirnseite ein. Die Gesandten standen im Raum, geblendet von der Sonne und dem Glanz des Thronsaals. Gekrönt wird der Saal von einer fantastischen Zedernholzkuppel. Sie setzt sich aus über 8000 einzelnen Holzteilchen zusammen. Kreisförmig angelegte Sternenbahnen repräsentieren die sieben Himmel des Islam.
Alhanbra - Löwenhof

 

 

 

 

 

Löwenhof - Patio de los Leones

 

 

 


 

Zurück über den Myrtenhof kommen wir in den schönsten Teil der Alhambra, den Patio de los Leones zu deutsch Löwenhof. Der Herrscher Mohammed V. schuf sich hier sein ganz privates Königreich mit Harem. Zugang halten außer ihm nur seine Frauen. Der konnte das gut haben. :-))

 

Mirador de Daraxa - Nasridenpalast124 grazile Säulen bilden einen traumhaften Arkadenumgang. In der Mitte des Hofs steht der namengebende Brunnen, der von zwölf Löwenfiguren getragen wird.


Alhambra

 

 

 

 

An den Löwenhof grenzt der Mirador de Daraxa. Von dem Erker boten sich einst grandiose Ausblicke auf die Stadt. Aufgrund der Anbauten von Karl V. bleibt heute nur noch der Blick auf den begrünten Hof. Wir verlassen den Nasridenpalast.

 

Nun mal nicht schlapp machen, die Alcazaba und der Generalife warten...