Cape Breton  Highlands National Park

 

 

 

Cape Breton National ParkThe Bog im Cape Breton National Park


 

 

 

 

 

 

 

Cape Breton National Park - Cabot Trail

Allerdings haben wir noch eine weitere Wanderung auf dem Zettel. Die kürzeste im Park „The Bog“ über einen 600 m Boardwalk durch ein Feuchtgebiet. Feuchtgebiete dieser Art gibt es im Park in Hülle und Fülle, deshalb wollen wir uns dieses mal genauer ansehen. Sieht ein wenig aus wie in den schottischen Highlands. Nun das war ein kurzer Abstecher, jetzt weiter durch die Wälder in Richtung Pleasant Bay. Der Ort liegt außerhalb des Parks, hier gibt es ein wenig was einzukaufen und man kann wieder Whale-Watching Touren buchen. Hinter Pleasant Bay knickt der Cabot Trail nach Westen und führt über den 445m hohen North Mountain in Aspen Valley. Den nördlichsten Punkt des Cabot Trail erreichen wir in Cape North, dass gleichzeitig auch schon an der Ostseite Cape Bretons liegt.

Cape Breton National Park - Cabot TrailHolger im Cape Breton National Park

 

 

 

 

 

 

 

Cabot Trail - Cape Breton National Park

Von Cape North kann man noch einen Abstecher an die absolute Nordspitze machen, dort befinden sich mehrere Fischerdörfer mit kleinen Läden und Lokalen, Motels und Campingplätzen. Das ganze dann wieder außerhalb des Parks. Mit ein wenig Glück kann man dort vom Land aus Wale und Seehunde beobachten, aber das hatten wir ja schon in Tadoussac.

 

Cape Breton National Park


Auch die kleinen Fischerdörfer Cabot's Landing, Dingwall und White Point lassen wir links liegen und fahren weiter auf dem Capot Trail, der sich langsam vom Hochplateau nach unten windet. Es bieten sich immer wieder atemberaubende Ausblicke auf die hier sehr grüne, wildromantische Küstenlandschaft. Besonders schön ist der Blick auf Neil's Harbour, einem Fischerdorf mit geschütztem Sandstrand.

 


Black Brook Beach

 

 

Unten in Neil’s Harbour sind wir am Atlantik angekommen. Von hieraus führt uns der Cabot Trail wieder an der Küste entlang. Gleich hinter Neil's Harbour lässt sich durch die Büsche ein schöner Strand erahnen, aber wie kommen wir dahin? Wenige Meter weiter finden wir eine Zufahrt zum Black Brook Beach, hier geht es auch zu 4 Wanderwegen, unter anderem den beliebten Coastal Trail.

 

 

Ela und Holger am Black Brook Beach

 

 

Die Trails sind uns jetzt egal, uns zieht es ans Wasser. Am Ende der Zufahrt kommen wir zu einem wunderschönen Strand mit Picknickplätzen. Diese geschützte Bucht, eingerahmt von orangebraunen Granitfelsen, ist wirklich zauberhaft. Besonders natürlich bei den Lichtverhältnissen.

 

 

Black Brook Beach - Cape Breton National Park

 

Black Brook Beach - Cabot Trail

 

Black Brook Beach - Cape Breton National ParkWellen  - Cape Breton National Park

 

 

 

 

 

 

 

 

Black Brook Beach

 

 

In der Abendsonne genießen wir die Umgebung, hier lässt es sich prima aushalten. Am Ende der Bucht fließt ein Fluss ins Meer und rundet die Kulisse ab. Der östliche Bereich von Cape Breton ist weniger rau als der von den Westwinden zerrissene Westen des Cape Breton Highlands National Park. Die Sonne senkt sich immer weiter, für uns ein deutliches Zeichen, wir müssen weiter.

 

 

Cape Breton National ParkWellen  - Cape Breton National Park


 

 

 

 

 

 

 

Gute Nacht  - Cape Breton National ParkZunächst fahren wir ein gutes Stück an der Küste endlang und genießen immer wieder tolle Blicke auf die Küstenlandschaft. Mit erreichen der Ortschaft Ingonish haben wir den Nationalpark verlassen. Als nächstes kommen wir zur Halbinsel Middle Head Peninsula, auf ihr liegt die Keltic Lodge, ein luxuriöses altes Sommerhotel, mit unerschwinglichen Zimmerpreisen. Es liegt über einer Steilküste und dort beginnt auch die letzte Wanderung die auf der Nationalparkkarte erwähnt ist. Sie führt über 4km zum kliffreichen Kap. Heute nicht mehr, wir müssen weiter. Für die Tour durch den Nationalpark könnte man sich durchaus auch zwei Tage Zeit nehmen und dann die eine oder andere Wanderung mehr machen, oder einen Abstecher zu den Fischerdörfern nördlich von Cape North einplanen. Das Problem ist allerdings, dass es trotz des Nationalparks relativ wenige Übernachtungsmöglichkeiten gibt. Der Park ist wirklich von wilder Schönheit und wer auf Nova Scotia ist, muss ihn sich unbedingt ansehen. Wir folgen dem Cabot Trail nun noch durch das hochgelegene Cape Smokey um schließlich auf den TCH #105 zu stoßen.

Nach so viel Natur nun ein wenig Geschichte...