Death Valley National Park

Death Valley National Park

 

Death Valley National Park
Death Valley National ParkDas Tal des Todes ist der Boden eines ausgetrockneten Salzsees, dessen tiefster Punkt 86 m unter dem Meeresspiegel liegt und damit der tiefste Punkt des amerikanischen Kontinent ist. Hohe Gebirgszüge zwischen Tal und Pazifik halten Niederschläge fast völlig fern. Die Sommer sind glühend heiß: Von Juni bis September über 40°C im Tagesdurchschnitt, bisweilen über 50°C; abends kühlt die Luft kaum ab. Annehmbare bis - im Winter - angenehme Temperaturen herrschen von Oktober bis April. Die Camper-Verleihfirmen untersagen wegen der Hitze und des endlosen Anstiegs bei der Ausfahrt von Mai bis September Fahrten ins Death Valley. Auf den ersten Blick erscheint unklar, warum die von zerklüfteten Canyons umgebene Wüste des Death Valley eine starke Anziehungskraft ausübt. Erst bei näherer "Bekanntschaft" mit diesem unwirtlichen Stück Erde erschließt sich dem Besucher ihr besonderer Reiz.

BadwaterDas Tal entstand, als sich die Erdkruste vor vielen Mio Jahren auffaltete und jene begrenzenden Gebirgsketten bildete. Das dazwischen liegende Land, eine Art Bruchstelle, hob sich nicht an. Lange Zeit wurden die Berge durch Erosion abgetragen und füllten allmählich das einst noch viel tiefere Tal.
Während vergangener Eiszeiten wurde das Tal dann mit Wasser gefüllt, das im Laufe weiterer Klimaveränderungen nach und nach zu verdunsten begann. Es ließ große Mineraliendeposite zurück, sichtbar an den Salzfeldern. Reste jener Seen findet man noch heute im 86 m unter dem Meeresspiegel liegenden Salzsee in der Nähe von Badwater.

 


Death Valley National ParkDer Mensch lebte zwar schon seit vielen tausend Jahren im Gebiet um das Death Valley, jedoch gibt es keine Hinweise auf ständig bewohnte Siedlungen. Dies liegt vor allem an den mörderischen klimatischen Verhältnissen.
Geschichte
Obgleich die Luftfeuchtigkeit extrem gering ist, sind die Temperaturen derart unangenehm, daß Menschen das Tal lange Zeit mieden. Erst im Winter 1849 durchquerte eine Gruppe von Männern auf der Suche nach einer Abkürzung zu den Goldfeldern das Tal. Nur wenigen gelang es, dieser menschenfeindlichen Gegend zu entrinnen.
Ein gewisses Interesse fand Death Valley, als man hier bescheidene Edelmetall ädern fand. Erst die Entdeckung von Borax im Tal führte dann zur Erschließung der Minen, deren Reste man noch heute sehen kann. Borax wird u.a. in Waschmitteln und Seifen sowie zur Glasur von
Steingut und Porzellan verwendet. Es wurden Straßen angelegt, auf denen die berühmten 20 Mule Teams ihre 35 i schweren Wagen aus dem Tal herauszogen.
Das Death Valley ist ein Gebiet der Gegensätze. In krassem Kontrast zu der tiefen Gegend um Badwater stehen die hohen Berge der westlich gelegenen Panamint Range, die am Telescope Petik bis 3.353 m aufragt. Das Tal des Todes ist heute ein beliebtes Wintererholungsgebiet für die Kalifornier

Devil's Golf CourseDen besten Eindruck vom Death Valley bekommt man auf einer Fahrt von Furnace Creek über Badwater zum Jubilee Pass, die durch das Herz des Tales hindurch fuhrt. Man kann dabei sowohl die vielfarbigen Felsen am Fuße der Amargosa Range sehen, als auch gegenüber im Westen die Gipfel der Panamint Mountains und stets die öde, teilweise mit Salz bedeckte Ebene im Tal. So haben wird das auch gemacht.


Devil's Golf Course

 

 


 

Unterwegs haben wir einen Abstecher zum Devil's Golf Course, einer wundersamen Welt aus Salz, gemacht. Das stark salzhaltige Wasser ist von Salz "zugewachsen". Aufspritzendes Wasser hat dabei Salzkristalle zu kleinen Säulen wachsen lassen, die eine bizarre Landschaft aus zahllosen bis zu 25 cm hohen Türmchen haben entstehen lassen. Sieht alles sehr irreal aus hier.
 

Artist's Drive

 

 

Der Artist's Drive ist eine kurze Seitenschotterstraße durch die östlich gelegenen Berge mit zahlreichen schönen und besonders in der Abendsonne herrlich in verschiedenen Farben leuchtenden Felsen.

 

 

 

 

Artist's DriveArtist's Drive

 


 

 

 

 

 

 

Einer der schönsten Stellen im Park ist Zabriskie Point. Zabriskie Point liegt ein paar mil östlich an der SR-190. Von hier bietet sich ein guter Blick auf Furnace Creek und das Valley mit den gegenüberliegenden Bergen. Besonders schön ist es, hier den Sonnenuntergang zu erleben.

Zabriskie Point


Dante's ViewVon ganz oben kann man das Death Valley von Dante's View aus bewundern. Dante's View (49 km von Furnace Creek) liegt 1.670 m hoch und ist über eine schmale Straße erreichbar. Von deren Ende aus hat man einen grandiosen Blick auf das tief unten liegende Death Valley und die Panamint Range im Westen. Auch diesen Abstecher muss man machen. Zumal es durch die Höhe angenehm kühl ist. :))
Im nördlichen Death Valley kann man Scottys Castle bewundern, ein schloßartiges Anwesen in mexikanischem Stil, das ein Scotty genannter Cowboy und Goldsucher mitten in der Wüste errichten ließ. Geldgeber war ein Finanzmagnat der Ostküste, dem das Wüstenklima behagte. Für $8 Eintritt gibt es in Scottys Palast zwar sogar einen Wasserfall, aber der Umweg lohnt sich nur für Leute mit Zeit, die auch noch die malerisch-rauhe Titus Canyon Road mitnehmen wollen. Wir haben es hier genauso gemacht wie am HWY No. 1 mit Hearst Castle, wir haben es ausgelassen. Für ein Gebäude 8$ Eintritt, was für europäische Augen nichts besonderes bietet? Nöööö

Weiter Death Valley National Park Infos:
http://www.nps.gov/deva/index.htm
http://www.death.valley.national-park.com/
 

Auch hier trifft man auf Musik: LALA

Es bleibt heiss, aber zusätzlich stachellig.....