Ermita de Betlèm -  Alcùdia - Pollenca

Ermita de Betlèm - Alcùdia - Pollenca

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 Ermita de Betlém

Von der Sant Salvador führt eine sehr schöne Strecke in vielen Serpentinen und durch ursprünglichen Natur zu der einsam gelegenen Ermita de Betlém.
Ermita de Betlém
Die Strecke ist 9km lang und führt durch Olivenhaine und endet an der Ermita. Vor dem schmiedeeisernen Eingangstor gibt es einige wenige Parkplätze. Da es hier keinen grossen Besucheransturm gibt, reichen diese vollkommen aus..Ermita de Betlém
Ermita de Betlém
Eine Zypressenallee mit links und rechts kleinen Gärten führt gerade zur Kirche der Ermita, die 1805 auf dem Gelände eines maurischen Gutshofes erbaut wurde. Wenn man links an der Kirche vorbeigeht, dann kann man durch ein kleines Tor das Grundstück verlassen..Nordküste und Son Mascaro

Von hier hat man eine schöne Aussicht hinunter aufs Meer und auf Son Mascaro, einen kleinen Badeort.
Die Stille hier wird nur unterbrochen vom gelegentlichen Läuten der Ziegenglocken, Hahnenkrähen oder schwafelnden Touristen, wenn man Pech hat. Wenn man auf einen der umliegenden Hügel klettert, dann hat man einen herrlichen Rundblick auf die Bucht von Alcudia. Das haben wir aus Zeitmangel aber nicht gemacht, weil wir noch am gleichen Tag weiter zur Halbinsel Formentor gefahren sind.
Hier findet man noch die Ruhe, Einsamkeit und Atmosphäre, die man vielleicht nach den Erzählungen anderer Touristen auf Mallorca gar nicht mehr erwartet hat.

Cala Ratjada

“Der Touristenort Cala Ratjada an der nördlichen Ostküste Mallorcas hat sich den Charme eines familiär geprägten Urlaubsdomizils bewahrt......”

So, oder so ähnlich ist es in fast allen Reiseführern zu lesen. Wir können das überhaupt nicht nachvollziehen. Cala Ratjada ist für uns die größte Enttäuschung während unseres Mallorca Urlaubs. Alles sehr tourischtisch und häßliche schmale Strände. Die Rochenbucht und die Son Moll, zwei völlig überlaufene und für die vielen Menschen viel zu kleinen Buchten. Die Hotels haben uns auch nicht gefallen
Cala Ratjada zählt rund 3.000 Einwohnern. Die Tatsache, dass in den Sommermonaten die Einwohnerzahl auf über das zehnfache ansteigt, ist Zeugnis der wichtigsten Einnahmequelle des Ortes, dem Tourismus. Cala Ratjada immer mehr von seinen traditionellen Ursprüngen entferne. Schon jetzt sei der ehemals familiär geprägte Fremdenverkehr ersetzt worden durch einen "Rowdy-Tourismus a la Arenal". Seit dem es den Ballermann 6 in seiner “beliebten” Form nicht mehr gibt sieht es auch immer mehr Sauftouris nach Cala Ratjada. Für uns steht fest, hier werden wir unseren Urlaub nicht verbringen. Ich habe nicht einmal ein Foto gemacht, wer mich kennt weiß was das heißt.

Cala Mesquida

Cala Mesquida

Hier haben meine Eltern 2000 ihren Urlaub verbracht. Da wir in der Nähe waren, wollten wir uns das Hotel und der Strand mal ansehen. Die Hotels die hier stehen sind sehr schön, aber der Strand ist für die inzwischen schon 4 Hotel zu klein und im Sommer schnell überfüllt. Außerdem gibt es abends außer im Hotel keine Möglichkeit etwas trinken zu gehen. Keine Taverne weit und breit.
Fazit: Wer im Urlaub nicht viel Unterhaltung, sondern mehr Ruhe sucht, ist heir gut aufgehoben, wer aber abends gerne mal in eine Bar oder ein Tanzlokal geht, sollte sich einen anderen Ort aussuchen. Oder einen Mietwagen haben.

Alcudia Alcudia

Auffälligste Erscheinung von Alcúdia ist seine zinnenbesetzte, gut erhaltene Stadtmauer, die den Ortskern beinahe vollständig umschliesst. Durch das Tor ‘El Muelle’ tritt man ein, durch das Tor ‘San Sebastian’ wieder hinaus.

Der geschichtsträchtige Ort im Norden Mallorcas hat viele Facetten. In den Villen von Bonaire an den Berghängen von Sa Victória lebt es sich luxuriös mit prächtigem Blick auf die Halbinsel Formentor. In der Altstadt Alcúdias scheint zumindest an den Wochentagen die Zeit zum Stillstand zu kommen. Ela in den Gassen von AlcudiaAber richtig reich wurde die Kommune erst durch die Touristenmeile von Port d’Alcúdia. Sie zieht sich von Alcanada und dem Club Náutic über ihr Kernstück, die Playa d’Alcúdia, bis zur Gemeinde Muro. Die Dünenlandschaft, die ehemals voll mit Pinien bewachsen war, ist zum Treffpunkt von Touristen und Aktivurlaubern aus vielen Nationen geworden. Hier herscht Massentourismus.

Ob schon die Römer, die 123 v. Chr. mit einer grossen Kriegsflotte in die Bucht von Alcúdia eingedrungen und an Land gegangen waren, diese zauberhafte Lage erkannt haben, bleibt unklar.

Die Mauren nannten die Stadt Al-cúdia, den Hügel, und errichteten nach ihrer Eroberung Mallorcas im Jahre 902 auf den Trümmern des von den Vandalen zerstörten römischen Pollentia eine neue Stadt. Die Lage war strategisch optimal ausgesucht: In der Mitte der Landenge zwischen den beiden grossen Buchten von Pollença und Alcúdia gelegen, war der Siedlungsort nach allen Seiten hin gut zu verteidigen und vorzüglich für den Seehandel geeignet.

Port Pollenca  

Es waren die Engländer, die Pollenca und Port Pollenca schon um die Jahrhundertwende für sich entdeckten. Das ist auch heute noch so, Port Pollenca ist fest in englischer Hand. Port Pollenca hat einen schönen Strand, der aber direkt an der Straße liegt.

 

Pollenca

Pollenca ist mit seinen ca. 11.000 Einwohnern sicherlich eines der attraktivsten und schönsten Dörfer der Insel.

Die Landschaft um Pollenca ist reich an Konstrasten, und ein großer Teil der Serra de Tramuntana befindet sich innerhalb des Gemeindegebiets. Der Ort liegt eingerahmt von Bergen am Ende eines zur Küste hin sich öffnenden fruchtbaren Tals.
Die Stadtentwicklung Pollencas ist eng mit der Geschichte Alcudias verknüpft. Als Quintus Caecilius Metellus im Jahre 123 v.Chr. die Insel Mallorca für Rom in Besitz nahm, ging er von seinem in der Bucht von Alcúdia- etwa bei dem heutigen, erst in neuerer Zeit entstandenen Puerto de Alcúdia - ankernden Schiff an Land.
Als ab 1400 die Piratenüberfalle aus Nordafrika auf den Inseln zu einer unerträglichen Plage wurden, verließ die Bevölkerung von Alcúdia die Stadt und zog sich weiter zurück, den Schutz des Gebirges suchend. In Erinnerung an das einstige römische Pollentia erhielt die neue Ortschaft den Namen Pollenca.
Joan Mas FestivalJoan Mas FestivalAm ersten Wochenende im August erinnern die Einwohner mit einem Straßenschauspiel an den heroischen Kampf unter der Führung von Joan Mas gegen die arbabischen Freischärler. Die Umzüge und Schlachten werden lautstark von Musikkapellen, Kampfgesängen und Feuerwerk begleitet.
Da wir genau am diesem Wochenende auf Mallorca waren haben wir uns das natürlich angesehen. war toll, alle waren gut drauf und haben gelacht, getanzt und mit Holzschertern gegeneinander gekämpft. Unter großen Geschrei zogen die verschiedenen Gruppen durch den Ort. Leider haben wir zu weit in der Stadt geparkt, so das es keine Möglichkeit gab mit dem Auto durch die engen Gassen zu kommen, da diese total überfüllt waren. Kein Mensch ging zur Seite und die angetrunkenen kletterten sogar über die Autos. Das war der Moment als wir entschlossen in verbotener Richtung durch die Einbahnstaße zu flüchten.

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