Hausboottour auf dem Lake Powell VI

 

Tag 4:

Gunsight Butte Panorama

Am nächsten Morgen kommt schon ein wenig Wehmut auf. Dies ist unser letzter Morgen an Bord. Schwer bewaffnet mit unseren Kameras gehen Peter und ich zu einem kleinen Landgang. Die Gunsight Butte wird mit und ohne Hausboot aus allen Blickrichtungen erschossen.

Padre Bay und Gunsight Butte Panorama

 

Hausboot und Gunsight ButtePeter, Nicole, Ela und Holger vor dem Hausboot

 

 

 

 

 

 

 

 

Peter, Nicole, Ela und Holger vor der Gunsight Butte

 

 

Danach noch einige Bilder von uns vier mit dem Hausboot und so langsam heißt es zum letzten Mal Leinen los. Um 10:30 Uhr legen wir professionell, wie wir es von John gelernt haben, ab. Heute ist der 04.07., Nationalfeiertag. Genauer gesagt Independence Day. Alle Boote haben sich herausgeputzt und Fähnchen gehisst. Wir erwarten viel Verkehr auf dem Lake, da jedes schwimmfähige Boot auf den Lake gehen wird. Wir nehmen Kurs auf den Channel.

 

 

Rückfahrt in den Channel

 

Tatsächlich, hier ist deutlich mehr los als am ersten Tag. Außerdem gibt es heute richtig heftige Wellen. Schaukelnd und den wahnsinnigen Powerbootsfahrern ausweichend kämpfen wir uns voran. Wir räumen schon einmal unsere ganzen Sachen zusammen, d. h. unsere Waschutensilien, die Klamotten in den Koffer und den Laptop. Anschließend packten wir die Bettwäsche in die Plastiksäcke, so wie wir sie auch bekommen haben. So jetzt noch ein letztes Mal abwaschen und alles ist zur Abgabe bereit. Während Peter mit den Wellen kämpft, gönnen Ela und ich uns noch ein wenig Sonne auf Deck.

 

 

Lake Powell ChannelEla und Holger an Deck des Hausboots

 

 

 

 

 

 


 

Wow, hier oben merkt man die Wellen noch mehr. Einmal rutschen unsere Liegen quer übers ganze Deck. Auch an der Antelope Marina ist deutlich mehr los als am ersten Tag. Jetzt noch durch die Narrows hindurch, dann hat die Schaukelei ein Ende. Zurück in der Wahweap Bay genießen wir noch einmal den See und können hier noch einmal besonders gut sehen wieviel von ihm fehlt.

Antelope MarinaLake Powell Narrows

 

 

 

 

 

 

 


Die Amerikaner sind aber alle der Meinung, dass der See für immer da sein wird. Das haben Trix und John uns erzählt. Der Wasserstand wird sich ihrer Meinung nach wieder regulieren. Mal ist halt mehr und mal weniger Wasser im See. Nun ja, aber wahrscheinlich würden wir das auch sagen, wenn wir seit 18 Jahren hierher kommen würden. So sind sie halt die US-Amerikaner, optimistisch bis zum Untergang.
Tanken an der Wahweap MarinaEgal, wir schippern der Bootsabgabe entgegen. Gegen 13:30 sind wir wieder an der Wahweap Marina. Erst zum Fuel Dock. Dort legt Peter wieder einmal perfekt an und wir betanken unser Hausboot ein letztes Mal bzw. lassen betanken, 33 Gallonen, also noch mal nicht der Rede wert. Insgesamt haben wir somit 63 Gallonen in vier Tagen verbraten und haben ca. 200$ für Benzin ausgegeben. Zum unloading Dock schippert uns der Tankwart.

 

Wahweap Marina Boat Rental

 

 

Hier müssen wir noch den Müll auf einen Wagen laden. Unser Gepäck wird mit einem anderen Wagen nach oben zum Auto transportiert. Zum Glück müssen wir es nicht den Weg hinauf tragen. Vorher erledigt Peter noch die Abgabeformalitäten. Puh ist das heiß hier an Land, auf dem Boot hat man die Wärme nicht so gespürt, da der Fahrtwind für eine nette Abkühlung gesorgt hat. Nach dem das Gepäck im Kofferraum verstaut ist, begaben wir uns zum Boot Rental, um auszuchecken. Damit ist unsere traumhafte Hausboottour leider zu Ende.
 

Lake Powell Narrows


Fazit:
Das war sensationel. Da gibt es keine zwei Meinungen! Es ist traumhaft in solch schöner Landschaft mit dem Hausboot unterwegs zu sein. Wer zu viert unterwegs ist, sollte mal ernsthaft darüber nachdenken so eine Tour zu machen, so lange die Amis den Stöpsel nicht ganz aus dem See gezogen haben. Zu viert ist das ganze gar nicht mehr soooo teuer. Zu zweit ist das ganz schön heftig, aber bitte wer das Geld über hat. Die Tour selber ist eines der Highlights unser bisherigen Urlaubserlebnisse. Wenn man dann noch mit solch netten Freunde wie Peter und Nicole unterwegs ist, ist alles perfekt. Danke ihr zwei. :-)
 

Da wir am 4 Juli wieder an Land waren, haben wir uns natürlich das Feuerwerk zum Independence Day angesehen...