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Da wir uns vorgenommen haben die Insel komplett unter die Lupe zu nehmen, darf natürlich auch ein Blick an das südlichste Ende der Hauptinsel Thira nicht fehlen. Dazu biegen wir im Ort Akrotiri rechts ab und fahren entlang der Küste, immer mit Blick auf die Caldera. Als Fahrer muss man sich ganz schön auf die Straße konzentrieren, um sich nicht immer wieder von dem tollen Blick ablenken zu lassen. Bei einem Fotostop fällt uns dann diese Ferienanlage direkt auf einer Felsnase auf. Nicht schlecht, aber das echte Caldera Feeling tritt wohl nur am Poolbereich auf, die Zimmer sind viel zu weit von der Steilküste entfernt. Wir tauschen nicht, sondern bleiben lieber im Homeric Poems. :-)
So langsam wird die Strecke richtig einsam, hier und da ein paar Ferienhäuser. Ab und zu eine Ferienanlage. So, nun geht es nicht weiter. Wir sind am Kap Akrotiri angekommen, die Straße endet direkt am Leuchtturm Faros. Wir gehen um den Leuchtturm herum und stehen auf der Spitze des Kap Akrotiri und haben freien Blick aufs Meer.

Das Licht ist leider nicht optimal, da wir gegen Mittag am Kap sind. Ideal ist sicher der frühe Morgen oder späte Abend, aber man kann nicht alles haben.
Wir setzen uns auf die Felsen, lassen uns den Wind um die Nase wehen und genießen den Blick auf Santorini aus einer völlig anderen Perspektive. Interessant ist es auch hier die Einfahrt der Kreuzfahrtschiffe in die Caldera zu beobachten. So wie auf dem Bild Manuela, die sich den einlaufenden Kreuzfahrer mal etwas genauer mit dem Fernglas anschaut. Die Kreuzfahrtschiffe müssen alle zwischen Kap Akrotiri und der kleinen unbewohnten Insel Aspronisi hindurch.

Aspronisi wird auch die "Weiße Insel" genannt, ich denke unschwer zu erkennen warum. Sie gehört zum ursprünglichen Kraterand des Vulkans. Die Insel ist in Privatbesitz, allerdings ist mit ihr wenig anzufangen. Selbst hier im Santorini-Archipel ist es schwer diese Insel zu vermarkten. Es gibt kein Wasser, was nicht das größte Problem wäre, viel schwerer wiegt, dass die 70m hohen Klippen keinen Zugang zur Insel ermöglichen. Also bleibt sie sicher für lange Zeit was sie ist, ein kontrastreicher Farbtupfer im Santorini-Archipel.
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