Mombasa - Kenia


 

 

Mombasa - Kenia

Mombasa

Mombasa ist die zweitgrößte Stadt in Kenia und die wichtigste Hafenstadt Ostafrikas. Mombasa liegt auf Mombasa Island und natürlich am Indischen Ozean. Bereits im 11. Jahrhundert gegründet, ließ sich 1498 Vasco da Gama als einer der ersten Europäer in Mombasa sehen. Durch seinen Hafen und der idealen Lage entwickelte sich Mombasa rasch zu einer wichtigen ostafrikanischen Handelsmetropole. Zunächst mit Elfenbein-, später mit Sklavenhandel machte sich Mombasa einen Namen. Die Herrscher in Mombasa wechselten häufig, von den Portugiesen, über Zanzibarianer wollten viele Nationen Mombasa beherrschen. Erst ab 1920 zählte es zur Kronkolonie Kenia, blieb aber völkerrechtlich Teil des Sultanats, bis Kenia 1963 unabhängig wurde.
Auch heute hilft Mombasa der Hafen und natürlich der Internationale Flughafen, über den auch die meisten Touristen ins Land kommen,  ein bedeutendes Wirtschaftszentrum Kenias zu sein. Heute werden statt Sklaven  hauptsächlich Kaffee, Erdöl, Zement und Aluminium gehandelt. Der Hafen wird auch von der US-Navy als Stützpunkt angelaufen. Auch für Tansania und Uganda ist der Hafen ein Hauptumschlagsplatz von Gütern aller Art.

 


Tusks - Mombasa

 

Unser erstes Ziel in Mombasa sind die Tusks, vier überdimensionale Stoßzähne aus Aluminium, welche die Moi Avenue überspannen. Die Tusks haben sich zu “DEM” Wahrzeichen der Stadt entwickelt. Errichtet wurden die Stoßzähne anlässlich eines Besuches von Prinzessin Margret im Jahr 1956.
Von der Stadtmauer aus haben wir einen ersten Blick auf die Altstadt Mombasas, den arabischen Teil der Stadt. Später wandeln wir noch ein wenig durch die Gassen und den Haller Park.

 

 


Fort Jesus - MombasaWeiter geht es durch die überfüllten Straßen von Mombasa zum Fort Jesus. Die Portugiesen bauten im 16. Jahrhundert das Fort Jesus, um den Seeweg nach Indien zu schützen. Wie die Stadt Mombasa selbst, wurde es wechselseitig von den Arabern, den Portugiesen, afrikanischen Völkergruppen usw. erobert. Am 15. August 1960 wurde es zum Nationaldenkmal ernannt. Wir besichtigen die Anlage und das angeschlossene Museum, aber so richtig haut uns beides nicht vom Hocker. Ein paar alte Kanonen und anderes Gerümpel.


Fort Jesus - Mombasa

 

 

Viel Nichts in dicken Wänden, nun teuer war der Eintritt nicht und viel Mehr hat Mombasa eh nicht zu bieten. Insgesamt ist die Stadt nicht besonders sehenswert, aber die afrikanische Lebensfreude lässt sich hier doch sehr gut beobachten.
 

 

 

Holzschnitzer - Kenia

 

Zum Schluss besuchen wir noch Arumba Village ein Holzschnitzerdorf vor den Toren Mombasas, in dem wir den Schnitzern direkt über die Schulter schauen können. Wir können durch das gesamte Dorf gehen und uns nach Herzenslust umsehen. Am Ausgang steht dann noch der unvermeidliche Shop, wo man direkt ab „Werk“ kaufen kann. Es sind wirklich schöne Sachen zu zivilen Preisen dabei. Handeln fällt hier im Gegensatz zu den Straßenhändlern aus, dafür ist der Preis halt von vornherein nicht überzogen.
 

Genug geschwitzt, ab ins Wasser...