Natural Bridges National Monument

Natural Bridges National MonumentNatural Bridges National Monument
Vom Valley of the Gods gelangt man zurück auf den HWY 261. Es geht über viele Serpentinen den Moki Dugway hinauf. Schließlich hat man den HWY 95 erreicht, auf dem man sich wenige Kilometer nach Westen wendet. So erreicht man das Natural Bridges National Monument. Das Material besteht in dieser Region aus 225 Mio Jahre altem mehrschichtigen Sandstein, der Cedar-Mesa-Formation. Im Jahre 1883 wurden die Steinbrücken durch den Goldsucher Cass Hite entdeckt. Die Indianer kannten die Naturbrücken natürlich schon seit Urzeiten. Um Zerstörungen vorzubeugen, erhob Präsident Theodore Roosevelt im Jahre 1908 das Gebiet dann zum National Monument. Außer den natürlichen Sehenswürdigkeiten zeugen auch in diesem Park mehrere Ruinen von der Anwesenheit der ackerbautreibenden Anasazi.
Im Mittelpunkt des Natural Bridges National Monument stehen drei eindrucksvolle natürliche Felsbögen über den White & Armstrong River Canyon. Sie entstanden im Gegensatz zu den Arches durch Unterspülung von Felsbarrieren und stetige, überwiegend vom Wasser verursachte Erosion. Immer wieder durchbrachen die Sturzfluten des White River und seiner zahlreichen Nebenflüsse Felsbarrieren in den schmalen Canyons und schufen damit schmale Öffnungen, die sich im Laufe der Zeit zu immer zierlicheren Steinbrücken ausweiteten.
Kurze Trails führen von Parkplätzen an der Loop Road zu den gelbbraunen Bridges Sipapu, Kachina und Owachomo. Ein Wanderweg im Flußbett verbindet die Brücken über einen insgesamt 14 km langen Loop Trail.
Hier eine Beschreibung zu den einzelnen Brücken.

Sipapu Bridge

 


Sipapu Bridge: Der Weg vom Parkplatz zur Brücke beträgt nur 0,6 Meilen, ist aber trotzdem aufgrund des großen Höhenunterschiedes (z.T. über Leitern) recht anstrengend. Zeitbedarf ca. 1 1/4 Std. Unter der Brücke hat sich am Bachlauf eine Art grüne "Oase" gebildet in der ansonsten eher kargen Felslandschaft. Insgesamt eine sehr lohnenswerte Wanderung. Die Brücke ist 67 m hoch, und überspannt 81,5 m mit einem 16 m dicken Bogen.

 

 

Kachina Bridge
Kachina Bridge: Hier beträgt der Weg 0,75 Meilen vom Parkplatz. Wie bei der Sipapu Bridge ist ein relativ großer Höhenunterschied zu überwinden und die Wanderung entsprechend anstrengend, Zeitbedarf ca. eine 3/4 Std. Die Brücke ist nicht so schön wie die Sipapu Bridge wir haben sie wegen der knappen Zeit weggelassen, besser gesagt nur von oben angesehen. Das jugendliche Alter dieser Brücke ist klar erkennbar, denn ihr 28 m dicker Bogen spannt sich über eine erst kleine Öffnung.

 

Owachomo Bridge

 


Owachomo Bridge: Diese Brücke ist in meinen Augen die schönste und am einfachsten zu erreichen. Eine 10-minütige Wanderung führt vom Parkplatz zur Brücke und wenn man durch sie hindurch geht, bis zum Bach, kann man von dort die besten Fotos machen. Die Stärke des Bogens dieser ältesten Steinbrücke misst nur noch 2,7 m, ihre Höhe beträgt 32 m, die Spannweite fast 55 m. Bei wenig Zeit solltet ihr euch nur diese Brücke ansehen.

 

Owachomo BridgeOwachomo Bridge

 

 

 

 

 

 

 

Owachomo Bridge

 

 

 

Ein Besuch des Parks mit seinen 3 Brücken lohnt nur, wenn man hier auch wandern will. Wer nur die Aussichtspunkte am Straßenrand abfahren will, bekommt in anderen Nationalparks bessere Motive. Als Unterbrechung der Strecke von oder nach Moab ist der Abstecher aber ganz nett. Wenn ich mich allerdings entscheiden müsste zwischen Gossenecks und Valley of the Gods auf der einen Seite und Natural Bridges National Monument auf der anderen Seite würde ich mich für die erste Variante entscheiden. Der Zeitaufwand ist etwa der gleiche.

 

 

 

Weitere Natural Bridges National Monument Infos:
http://www.nps.gov/nabr/

 

So, nun aber ab in die Moab Area...