Heiße Quellen bei Palea Kameni - Thirassia - Santorini

 

Santorini Panorama vom Vulkan Nea Kameni aus

 

Heiße Quellen von Paela Kameni - Santorini

 

Die Insel Palea Kameni betreten wir nicht, sondern wir ankern in einer Bucht vor der Insel. Dort befinden sich 45°C heiße Quellen. Es tummelt sich bereits eine Schiffsladung im nach faulen Eiern stinkendem Wasser. Die Brühe sinkt nicht nur, sie ist auch noch Braun-Gelb-Grün. Wer will kann nun für 15 Minuten in die Brühe springen. Hmm da fragen wir uns warum? Nur weil es warm ist? Nein, dass muss nicht sein. Zumal es danach auf dem fahrenden Schiff trotz 30°C sicher nicht wirklich warm ist. Umziehen ist ja nicht möglich. Wir schauen uns das ganze von Bord an.

 

Paela Kameni - SantoriniHeiße Quellen - Santorini

 

 

 

 

 

 

 

Kapitän des Ausflugboots

 

 

Nachdem alle wieder an Bord sind geht es weiter nach Thirassia. Die Insel, die ich von meinem Liegestuhl aus, im Hotel Homeric Poms, schon immer beobachtet habe. Thirassia ist mit einer Fläche von ca. 10 qkm die kleine Schwesterinsel von Thira, der Hauptinsel von Santorini. So wirkt sie schon aus der Ferne und als wir dichter kommen verstärkt sich dieser Eindruck noch.

 

 

Thirassia vom Wasser - SantoriniThirassia  - Santorini

 

 

 

 

 

 

 

 

Thirassia ist ruhig und beschaulichAuch hier gibt es wie auf Thira einen Eselweg um in den Hauptort der Insel zu gelangen. Wir legen im winzigen Hafen Corfos unterhalb des Dorfes an. Nach verlassen des Bootes führt uns der Weg direkt durch diverse Tavernen. Keine schlechte Geschäftsidee, die Touristen müssen sozusagen direkt durch den Laden und sind oftmals leichte Beute. Wir lassen uns jedoch nicht so ohne weiteres stoppen und marschieren direkt zum Eselsweg.

 

Holger kämpft sich den Weg nach Manolas auf Thirassia hinauf

 

Wir wollen uns die Bucht und den Hafen von oben ansehen und beschließen ein paar Kurven hinauf zu gehen. Natürlich werden wir auch gleich von den Eseltreibern angesprochen ob wir nicht mit dem Esel hoch reiten wollen. Der Spaß kostet zwar nur die Hälfe wie in Thira, aber wir wollen ja nur ein paar Kurven gehen. Der Blick von hier oben auf den Hafen ist wirklich nett. Mal sehen wie es ein paar Kurven weiter oben aussieht…

 

 

Blick von oben auf Thirassia - Santorini

 

 

 

und noch ein paar Kurven… na jetzt will ich auch ganz hoch. Die Neugier hat mich gepackt, ich will wissen wie Manolas, der kleine Hauptort von Thirassia aussieht.

 

 

 

 

 

Manolas auf ThirassiaOben am Ende des Weges steht sehr disponiert ein Restaurant mit tollem Blick über die Bucht, aber der Laden ist völlig leer. Von den nur 200 Besuchern von Thirassia leben 150 in Manolas. Ich denke mal, dass ein Großteil der Einwohner auf der Hauptinsel Thira im Tourismusbereich arbeitet. Sonst verdienen die Einwohner ihr Geld mit Wein- und Gemüseanbau. Oder halt hier auf der Insel von den wenigen Touristen. Es scheint als sei Thirassia deutlich weiter vom Tourismus entfernt, als die wenigen Kilometer zur Hauptinsel Thira. Die Einwohner führen offensichtlich ein beschauliches Leben.

 

 

Blick von Manolas auf die Bucht von Thirassia - Santorini

Der Blick von hier oben auf die Caldera ist herrlich, man spürt förmlich die Ruhe, die auf der Insel herrscht. Nur ein paar Meter die Straße entlang und ich kann quer über die Insel zur anderen Uferseite sehen. Was mich im Ort ein wenig irritiert, wo kommen die Autos her? Unten im kleinen Hafen Corfos habe ich keine Straße gesehen. Aber es gibt ja noch den Hafen Riva im Inselnorden. Dort ist die Insel auch flach, so dass die kleinen Caldera Fähren sicher auch Autos nach Thirassia bringen können. Die andere Frage ist was will man hier mit einem Auto, aber ich schweife ab.

Thirassia - Santorini Panorama

 

Bucht von Thirassia SantoriniBucht von Thirassia Santorin

 

 

 

 

 

 

 

 

Holger genießt die Caldera Tour auf Santorini

 

 

Noch ein Fakt den wir uns in Deutschland nur schwer vorstellen können, erst 1991 wurde die Insel an das elektrische Energienetz angeschlossen. Für die Wasserversorgung sorgen auch heute noch hauseigene Zisternen. Nun gut wir machen uns wieder auf den Weg zurück zum Boot, denn wir wollen nicht unbedingt hier bleiben. Es gibt hier nur wenig Übernachtungsmöglichkeiten und wir wollen nicht mit unserem Hotel tauschen. :-))

Weiter geht es durch die Caldera...