Sevilla  - Alcazar

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Alcazar - SevillaWir verlassen die Giralda über die Plaza del Triunfo. Im Süden des Platzes liegt der Eingang zur Alcazar. Auf der Basis älterer Bauten entstand die Palastburg der Almohaden, die nach der Reconquista Residenz der christlichen Könige wurde. Der Ausbau des Palastes wurde vor allem unter der Herrschaft Pedro l. des Grausamen im 14. Jh. vorangetrieben, der ein Liebesnest für sich und seine Geliebte Maria de Padilla bauen wollte.

 

Alcazar

 

 

 

 

 

 

Patio de las Doncellas - Alcazar

Bevor wir den eigentlichen Palast betreten, werfen wir einen Blick in die Sala de los Almirantes, wo Isabella 1503 die Casa de la Contratacion, zuständig für die Verwaltung der Handelsverbindungen mit der neuen Welt, begründet hatte.
Den Eingang zum Palastkomplex markiert die Puerta de Ia Leon. Vom Patio del Leon blickt man auf die zweistöckige Fassade des 1364 unter Pedro begonnenen Palastes. Der König beschäftigte maurische Handwerker aus Toledo und Granada, die sich am Vorbild der Alhambra orientierten, den orientalischen Traum eines christlichen Herrschers verwirklichten und ein Meisterwerk des Mudejar-Stil schufen.
Ela in der AlcazarIch muss schon sagen, dass der alte Peter die Alhambra zum Vorbild hatte, kann man nicht übersehen. Sehr schön ist es hier und die Kopie ist echt gelungen.

Wir betreten den Patio de las Doncellas. Um ihn herum konzentriert sich der offizielle Bereich des Palastes. Der Doncellas-Hof mit seinen Zackenbögen über den eleganten Zwillingssäulen aus Marmor, den fantasievollen Stuckarbeiten und farbenprächtigen Azulejos stammt aus maurischer Zeit. Der Hof führt rechts direkt in den prächtigsten Raum des Palastes, die Sala de Embajadores, ein Juwel mudejarer Baukunst. Kunstvolle Fliesenteppiche, polychromierte und vergoldete Stuckarbeiten, arabische Ornamentik und Kalligraphie schmücken die Wände bis zum Kuppelgewölbe aus Lärchenholz. Christliche Symbole wie die Jakobsmuschel ergänzen die Symbole der islamischen Welt. Kein Wunder. dass Karl V. allein diesen Raum für seine Vermählung mit Isabella von Portugal als würdig empfand.
Durch Hufeisenbögen gelangen wir in die Nebenräume. Hier ein paar der tollen Kunstwerke:

 

 

Kunstwerke - AlcazarAlcazar

 

 

 

 

 

 

 

 

Decke des Sala de EmbajadoresAlcazar


 

 

 

 

 

 

 

Die Kunstwerke des Palastes werden durch die Gärten großartig ergänzt. Die Anlage ist eine Verschmelzung der Gartenbaukunst aus maurischer Zeit, aus Renaissance und Moderne. Plätscherndes Wasser, höchstes Gut jedes andalusischen Gartens, der schwere Duft von Orangenbäumen, Zedern, Zypressen, Magnolien und anderen exotischen Gewächsen sind hier zu entdecken. In den Gärten halten wir uns nicht allzu lange auf. Wir sind durstig und nehmen noch eine Cola zu uns. In einem schönen Restaurant, zu einen dem Ambiente entsprechend günstigen Preis. Bei uns in Deutschland hätten wir in einem solchem Rahmen locker das Doppelte bezahlt.


Alcazar Gärten

 

 

Alcazar Gärten

 

 

 

 

 

 

Gärten der Alcazar

 

Patio de las BanderasDie Alcazar ist insgesamt sehr imposant. Das hätten wir so nicht unbedingt erwartet. Nach dem verlassen der Alcazar stehen wir auf dem Patio de las Banderas. Hier führt ein schmaler Eingang in das Gewirr der engen Gassen der Juderia, dem altem Judenviertel. Die Juderia hier gefällt uns deutlich besser, als das in Cordoba.


La Juderia - Sevilla

 

 

 

 

Holger unds Ela in Sevilla

 

 

 

 

 

 

 

 

Innenhof Restaurant AndalusienNach der Rückeroberung durch Ferdinand III. wurde das ehemals maurische Viertel den von Ferdinand hoch geschätzten Juden überlassen. Sie lebten hier, bis 1391 der Antisemitismus die Stadt erreichte, und der Pöbel, aufgehetzt durch die Predigten eines fanatischen christlichen Geistlichen, das Viertel stürmte, plünderte und viele Bewohner tötete. 100 Jahre vor ihrer endgültigen Vertreibung aus Spanien war das Ende der Juden in Sevilla gekommen. Die Synagogen wurden in christliche Kirchen verwandelt. Der Charakter des Viertels veränderte sich im Laufe der folgenden Jahrhunderte. Restaurierungen auch im 20. Jahrhundert machten Santa Cruz zu dem Schmuckstück, das es heute ist, ein Flanierviertel mit hübschen Bars. Restaurants und kunstgewerblichen Läden. Wir machen noch einen kurzen Abstecher zum Plaza de Refinadores, wo man Don Juan, dem Sevillaner Playboy, ein Denkmal gesetzt hat. Ich weiß gar nicht was die Frauen an dem fanden. ,-))

 


Hochzeit in Sevilla

 

 

Hochzeit in Sevilla

 

 

 

 

 

 

Nun wird es aber Zeit, wir suchen uns ein schönes Restaurant mit Innenhof in der Juderia und stärken uns. Nach dem Essen noch ein paar Nachtaufnahmen in Sevilla und dann geht es ins Bett. Morgen wartet der Strand, puhh das wird anstrengend. :-)
Sevilla ist klasse und hat all unsere Erwartungen erfüllt. Klare Ansage, ein Tag reicht hier nicht.
 

Auf zur Costa de la Luz...