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Dubrovnik

Stradun in  DubrovnikNach Verlassen des Fort Minceta kommen wir wenig später wieder zu unserem Ausgangspunkt, dem Pile-Tor. Hier verlassen wir die Stadtmauer, die insgesamt fünf Tore hat und tauchen ein in das Gassengewirr der Altstadt von Dubrovnik. Wir befinden uns ja nun wieder am Pile-Tor wo  die Hauptstraße Stradun einen kleinen Platz bildet. Auf diesem Platz steht der Große Onofriobrunnen aus dem Jahre 1438. Um den Platz herum befinden sich noch das Klarissinnenkloster, das Franziskanerkloster und die kleine einschiffige Erlöserkapelle Sveti Spas.

Uhrturm und Sponza-Palast in  Dubrovnik

 

 

Uns führt die Hauptstraße Stradun nun vorbei an zahlreiche Geschäften, Bars und Cafes hinunter zum Placa Luza, der bereits kurz vor dem alten Hafen liegt.
Bereits am Pile-Tor sehen wir von weitem den 1444 erbauten Uhrturm. Mit einer Höhe von 31m überragt er alle Gebäude auf dem Placa Luza. Mensch hier ist der Bär los. An Fotos, ohne dass jemand ins Bild läuft ist gar nicht erst zu denken. An einigen Stellen warte ich 10 Minuten, aber keine Chance. Nun dann müsst ihr damit leben. Rechts auf dem Platz steht die Kirche Sveti Vlaho mit ihrer mächtigen Barockfassade.
Kleine Onofriobrunnen und Kirche Sveti Vlaho  in irche Sveti Vlaho Auf dem Platz befindet sich noch der Kleine Onofriobrunnen und der Sponza-Palast. Der Sponza-Palast links neben dem Uhrturm ist sehr hübsch. Er besticht durch seine sehr schöne Arkadenhalle. Der 1516-1522 erbaute Palast diente Münz- und Warenlager, sowie als Zollamt und Gefängnis. Wow welch abwechslungsreiche Geschichte.

Rektorenpalast in Dubrovnik

 

 

 

 

 

Ela braucht ein Pause...

 

 

 


Wir gehen nicht am Uhrturm vorbei zum Hafen, sondern gehen zunächst noch am Rektorenpalast entlang. In diesem, zwischen 1435-51 erbauten Palast, tagte der des Großen und Kleinen Rats der Stadt. Heute ist in den oberen Stockwerken das Dubrovniker Stadtmuseum untergebracht. Gleich dahinter befindet sich die Katedrala Sveti Gospa. Dieser Barocke kreuzförmige Kuppelbau wurde nach dem großen Erdbeben von 1667 erbaut.

Hafen in Dubrovnik

 

 

 

 

Nun sind wir aber doch am Alten Hafen angekommen. Nichts Spektakuläres. Es herrscht relative Ruhe, die Touranbieter haben wahrscheinlich bereits genug Geld an den Gästen der Costa Magica verdient, deren Tenderboote direkt hier hielten.
So langsam haben wir Durst und unsere Beine wollen auch eine Pause, also gehen wir zum nahen Gunduliceva poljana, dem Marktplatz von Dubrovnik. Tatsächlich wird hier gerade ein kleiner Markt abgehalten. Wir suchen uns ein ruhiges Plätzchen in einem der umliegenden Restaurants und genießen das Treiben bei einem Gläschen Rotwein und reichlich Wasser.
Seilbahn DubrovnikNach einer ganzen Weile zeigt uns ein Blick auf die Uhr, dass es Zeit wird die Pause zu beenden, schließlich wollen wir uns Dubrovnik noch von oben ansehen. Dazu wollen wir mit der Seilbahn auf den 412m hohen Sergiusberg, dem Hausberg Dubrovniks.  
Um zur Seilbahnstation zu gelangen, verlassen wir die Altstadt durch das östliche Stadttor. Wenn man das Tor verlässt sieht man eine Unterführung, diese bringt uns auf die andere Straßenseite. Wir folgen der Straße bergauf in Richtung Norden. An der Feuerwache überqueren wir die Straße und biegen nach rechts ab. Nach ca. 100m erreichen wir auf der rechten Seite die Seilbahnstation.

Mit der Seilbahn auf den Hausberg Dubrovniks

 

Die erste Seilbahn wurde bereits 1969 eröffnet, aber keine Angst, es handelt sich dabei nicht um diese hier. Die erste Seilbahn wurde während des Bürgerkrieges von den Serben zerstört. Diese sehr moderne Seilbahn wurde erst 2010 wieder eröffnet. Es fährt nur eine Gondel pro Richtung um die 405m zur Bergstation zu überwinden. Wenn viel los ist, kommt es vor das man eine Menge Wartezeit mitbringen muss. Wir haben Glück, es warten nur wenige Leute auf die Fahrt nach oben. Also schnell ran an den Schalter und rein in die sehr moderne Seilbahn.


Dubrovnik SeilbahnstationDie fünf minütige Fahrt nach oben verfliegt regelrecht und wir bekommen einen Vorgeschmack auf den tollen Ausblick den wir von oben genießen werden. Oben angekommen treten wir auf die Terrasse direkt an der Seilbahn und haben schon mal einen schönen Blick, aber das ganze Panorama zeigt sich hier noch nicht, also verlassen wir das Gebäude der Bergstation und gehen ein paar Meter zu einem großen weißen Steinkreuz.

Steinkreuz auf dem Sergiusberg in Dubrovnik

 

 

 

 

Wow hier liegt das ganze Panorama Dubrovniks vor uns! Welch ein genialer Blick! Die roten Dächer der Altstadt, die umliegenden Inseln, wie zum Beispiel Lokrum und ein ganzes Stück der Adriaküste lassen sich von hier oben überblicken. Traumhaft schön! Der Blick reicht an klaren Tagen 60km weit.

 

Dubrovnik Panorama vom Sergiusberg

Holger und die Altstadt von Dubrovnik

 

Unterhalb der Seilbahnstation befindet sich ein Restaurant. Wer Hunger oder Durst hat, der kann sich also bei genialem Ausblick stärken. Die Seilbahnstation verfügt über einen Souvenirshop, Toiletten, ein Amphitheater für 120 Menschen, das man für Veranstaltungen mieten kann  und ein kleines Museum, dass eine Ausstellung zum Bürgerkrieg bietet. Sehr passend, denn der Sergiusberg spielte eine wichtige Rolle im Kampf um Dubrovnik. Ein Beleg dafür ist auch das alte Militärgebäude neben der Seilbahnstation.

 

Dubrovnik aus der Luft

Zum Ende des Bürgerkrieges 1991/92 belagerten die Serben Dubrovnik und beschossen die Stadt mit Granaten. Die Zerstörung war immens und es gab über 100 Tote Zivilisten zu beklagen. Bereits 1992 begann der Wiederaufbau und 10 Jahre später waren alle Kriegsschäden behoben. Seitdem strahlt die Perle der Adria wieder im alten Glanz.

Altstadt Dubrovnik vom  Sergiusberg

Dubrovnik vom  Sergiusberg mit der Seilbahn

Hafen von Dubrovnik  von oben

 

 

 

 

 

 

 

 

Obwohl uns der Wind hier ganz schön um die Ohren bläst, genießen wir das Panorama Dubrovniks sehr lange bevor wir mit der Seilbahn wieder den Rückweg antreten. Unten angekommen sind es nur ein paar Minuten zum Pile-Tor, von wo uns der Royal Caribbean Shuttlebus wieder zur Splendour of the Seas zurückbringt. Wir haben all das gesehen was wir uns für Dubrovnik vorgenommen haben und genießen nun die Ausfahrt, diesmal können wir auch in einiger Entfernung die Altstadt in der tief stehenden Sonne erkennen. Ein paar Minuten später geht der Tag so zu Ende...

 Traumhafter Sonnenuntergang auf dem Meer

Mal sehen was Korfu uns am nächsten Tag bieten kann…

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