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Folegandros erreichen wir von Milos mit dem Superjet nach einer Stunde Fahrt. Wir haben uns wie im letzten Jahr für das Aspalathras White Hotel entschieden. Da wir in diesem Jahr nur das Hotel und die Chora genießen wollen, haben wir keinen Mietwagen gebucht. Das ist aber kein Problem, das Hotel bietet einen kostenlosen Shuttle an. Klappt perfekt, der Bus des Hotels wartet am Ende des Hafens auf uns.


Da es uns im letzten Jahr im Zimmer 233 so gut gefallen hat, haben wir im Vorfeld im Hotel angefragt ob wir das Zimmer wiederbekommen können. Beim Einchecken sind wir sehr erfreut zu hören das es geklappt hat.
Wir haben die Tage im Aspalathras White Hotel auch in diesem Jahr sehr genossen. Einen halben Tag haben wir meistens am Pool verbracht und den Blick auf die Chora und Panagia Kirche genossen.
Danach haben wir uns zu Fuß auf den Weg in die autofreie Chora gemacht, die vom Hotel in wenigen Minuten erreicht ist. Wie gehabt ist die Chora tagsüber fast menschenleer, wodurch die wunderschöne Architektur der Kykladenhäuser eher noch mehr zur Geltung kommt. Die weißen Würfelhäuser mit ihren kontrastreichen, oft blauen Türen und Fenster, dazu die Blumen und Pflanzenpracht, ein Traum…
  
 
Auch in diesem Jahr durchstreifen wir das markante Castro Viertel, dem ältesten Teil der Chora. Es gibt an jeder Ecke etwas Neues zu entdecken oder auch die Blicke vom letzten Jahr zu genießen.
 
Nach dem Castro-Viertel zieht es uns zum Pounta-Platz, wo wir uns den Wind um die Ohren sausen lassen. Unser Blick geht hier 200 Meter senkrecht hinunter auf das Meer und die Küste von Folegandros entlang. Sehr schön und spektakulär.
 
So eine Chora Runde macht hungrig und vor allem durstig. Also kehren wir wieder in den schönen Garten der Taverne Pounta ein. Wir suchen uns einen schönen Schattenplatz und stärken uns mit einem griechischen Salat und ein kühles Getränk.

Natürlich durfte auch in diesem Jahr ein Sonnenuntergang oben an der Kirche von Panagia nicht fehlen. Also schlängeln wir uns wieder die Serpentinen hinauf und genießen wieder den Blick zur, von der tiefstehenden Sonne, beleuchteten Kirche und zurück auf die Chora von Folegandros.
 
Oben angekommen suchen wir uns wieder einen Platz auf den Felsen vor dem Abhang. Die Sonne senkt sich langsam in Richtung Meer und wir genießen auch in diesem Jahr den Sonnenuntergang auf Folegandros.
Nachdem die Sonne untergegangen ist leert es sich hier oben sehr schnell. Schade denn wer jetzt wegrennt verpasst das Nachbrennen der Sonne. Das ist der Moment wo der Himmel nochmal orange wird.
 
Nun wird es aber Zeit das wir nach unten in die Chora kommen. Ersten haben wir Hunger und zweitens wird es schnell dunkel und der Weg ist nicht beleuchtet. Zurück in der Chora bietet sich uns ein völlig anderes Bild als am Nachmittag. In den Gassen wimmelt es von Menschen und die Restaurants sind gut besucht.
 

Auch wir haben hier jeden Abend gegessen und zwar bei unseren Favoriten vom letzten Jahr. Das ist zum einen das Chick Restaurant. Es gefällt uns hier am offenen Platz mit Blick auf die zwei Kirchen zu sitzen und das Treiben auf dem Platz zu beobachten. Das Essen ist exzellent und die Betreiber sind sehr nett. Seine Mutter stammt aus Deutschland und entsprechend kann er sogar ein wenig Deutsch. Die Preise sind auch super, was will man mehr.
Auch im Araxe Restaurant, einen Platz weiter Richtung Castro, haben wir wieder zu Abend gegessen. Die Qualität des Essens und die Freundlichkeit der Bedienung steht das Araxe dem Chick in nichts nach. Die Bedienung hat uns sogar aus dem letzten Jahr wiedererkannt.

Die Abende in der Chora sind wirklich sehr entspannend. Nach dem Essen folgt immer ein ausgedehnter Spaziergang durch die Gassen und das tobende Leben.
 
In diesem Jahr wurden wir Zeuge eines großen Festes auf dem Platz vor der Kirche beim Araxe Restaurant. Die Einheimischen sangen und tanzten ausgelassen. Für uns war es mal sehr interessant das zu beobachten.

Zum Schluss sind wir gerne mal für einen Absacker ins Lotsia eingekehrt. Ihr seht schon, in diesem Jahr haben wir es uns auf Folegandros einfach nur gutgehen lassen. :-)
Wenn ihr mehr über Folegandros lesen wollt, dann empfehle ich euch meinen Reisebericht aus dem letzten Jahr. Im letzten Jahr haben wir Folegandros ausgiebig mit dem Mietwagen erkundet.
Mit dem uns gut bekannten Superjet geht es nun weiter nach Santorini. Die ruhige Überfahrt dauert nur 50 Minuten und dann sind wir wieder im Agali House Hotel…
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