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Inselhüpfen Kykladen - Serifos

 

Livadi und LavadakiaNach einem ausgiebigen Frühstück machen wir uns auf den Weg die Südschleife von Serifos zu erkunden. Wir verlassen Livadi und kommen zu einem Aussichtspunkt der uns einen schönen Blick auf den Lavadakia Beach und den Fähranleger von Livadi bietet.

Kabelle des Weilers Ramos - Serifos


 

 

 


 

 

Kurz danach ist der Weiler Ramos ausgeschildert. Wir machen einen kurzen Abstecher dorthin, um der hübschen Kapelle mit ihrem großen Vorplatz einen Besuch abzustatten.

Zurück auf der Hauptstraße steigt diese deutlich an und führt uns nun als Panoramahöhenstraße mit tollen Ausblicken ein ganzes Stück über dem Meer an der Küste entlang.

Panoramahöhenstraße Südküste SerifosPanoramahöhenstraße Südküste Serifos

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Vagia Beach der Ormos Koutalas auf Serifos

 

Nach knapp 3 Kilometern senkt sich die Straße hinab in die Ormos Koutalas, also die Bucht von Koutalas. Die fast kreisrunde Ormos Koutalas verfügt über drei Strände und ist wegen ihrer geschützten Lage auch bei Seglern sehr beliebt. Zunächst erreichen wir den Vagia Beach, ein schöner Strand, zwar ohne jeglichen Schatten, aber mit tollem Wasser. Hier gibt es eine im Sommer geöffnete Taverne, aber keine sanitären Anlagen. Etwas zurückgesetzt befinden sich ein paar Ferienhäuser und am Ende der Bucht das Coco-Mat Eco Hotel. Das Hotel habe ich mir auch angesehen, aber als viel zu teuer für die gebotene Leistung verworfen.

 

Vagia Beach der Ormos Koutalas auf Serifos

 

Ganema Beach der Ormos Koutalas auf SerifosDer nächste Strand in der Bucht ist der 500 Meter lange Ganema Beach. Obwohl der Strand recht schmal ist, ist er ganz gut besucht. Am Straßenrand stehen einige Autos. Der Grund dafür könnte sein, dass es im Gegensatz zum schöneren Vagia Beach Schatten gibt. Ein paar Tavernen sind auch vorhanden, es ist also etwas mehr Infrastruktur vorhanden.

 

Ganema Beach der Ormos Koutalas auf Serifos


 

 

 

 

Der dritte Strand in der Bucht ist der Koutalas Beach. Obwohl auch hier Schatten vorhanden ist, ist hier sehr wenig los. Wir fahren nicht hinunter zum Strand, sondern halten oberhalb am Straßenrand. Von hier machen wir sehr schöne Bilder von dem Strand und dem Bergen im Hintergrund.

 

Ormos Koutalas - Serifos

 

Bergbaugebiet von SerifosIm weiteren Verlauf um die Bucht herum sieht man schon Reste des Bergbaus von Serifos. Am Ende der Bucht schlängelt sich die Straße recht steil den Berg hinauf, ohha da muss der kleine Fiat 500 ganz schön kämpfen. Ein paar PS mehr wären hilfreich. :-) Auch hier sehen wir auf der linken Seite Reste des Bergbaus.

Mega Livadi - Serifos

 

 

 

 

 

 

Oben auf dem Plateau angekommen biegen wir links ab und die Straße windet sich wieder nach unten nach Mega Livadi, unserem nächsten Ziel.

Mega Livadi ist der Hauptort des ehemaligen Bergbaugebiets. Heute ist Mega Livadi eine kleine unbedeutende Siedlung mit kleinem Strand. Neben der ehemaligen Polizeistation mit der Büste des Gewerkschaftsführers Konstantinos Speras davor, gibt es zwei Tavernen und ein paar Häuser.

Mega Livadi - SerifosNa doch nicht ganz, am Ende der Bucht stehen die Ruinen des ehemaligen Hauptquartiers der französischen Minengesellschaft Societe des Mines de Spiliazzeza au Lavrium et de Seriphos. Die Ruinen sind mit einem Bauzaun gesichert und werden scheinbar restauriert. Zu sehen ist niemand, aber Baugeräte und Zementsäcke liegen umher. Vielleicht sind die Fördergelder auch schon aufgebraucht oder umgeleitet. :-)
Ein paar Schritte weiter befindet sich ein Denkmal für die vier Toten Bergleute des Arbeiteraufstands von 1916.

Denkmal des Arbeiteraufstands in Mega Livadi

 

 

 

 

Mega Livadi - Serifos

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gelände des ehemaligen Eisenerz AbbausNun bin ich ja schon mittendrin in der Geschichte des Bergbaus. Na dann gehen wir mal hinein in das Gelände des ehemaligen Eisenerz Abbaus. Im oberen Bereich des Geländes sehen wir mehrere in den Berg getriebene Stollen, aus denen Reste von Schienensystemen hinausführen. Auch ein paar verrostete und kaputte Loren stehen dort umher. Die Schienen führten alle zum Abhang oder den Abhang hinab, um das Erz eine Ebene weiter nach unten zu befördern. Hier oben ist die Natur schon recht weit sich alles zurückzuholen. Vieles ist bereits überwuchert.

Loren auf dem ehemaligen Einsenerzgelände


 

 

 

Die untere Ebene wird mehr besucht, ist auch weitläufiger und somit nicht so überwuchert.
Bereits am Anfang stehen sehr fotogen drei Loren auf den Schienen, als ob gerade Feierabend ist. :-) Nur der schlechte Zustand der Loren spricht dagegen. Der Rost hat ihnen natürlich mächtig zugesetzt, denn schließlich sind sie seit über 70 Jahren unbenutzt.

 
Verladerampe für Eisenerz in Mega Livadi - SerifosDie Miene in Mega Livadi wurde seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts betrieben und 1951 geschlossen. Ihren Höhepunkt hatte der Eisenerz Abbau um 1912, als die Einwohnerzahlen von Serifos mit 4400 mehr als dreimal so waren wie heute. Über die Hälfte lebten direkt oder indirekt vom Eisenerz. Allerdings waren die Arbeitsbedingungen so schlecht, dass es 1916 zu einem Streik für bessere Arbeitsbedingungen kam. Der Streik eskalierte am 21. August und es kam zu den vier Toten Arbeitern und ebenfalls vier toten Sicherheitskräften.

 

Ehemalige Verladerampe für Eisenerz im Bergbaugebiet auf Serifos

 


Beim Besichtigen der Anlage müssen wir die Augen gut offen haben, überall liegt etwas umher oder ragt etwas aus dem Boden. In Deutschland dürfte man solch eine Anlage niemals betreten, hier wird es als Kulturdenkmal betitelt und darf weiter vor sich hin verrotten.
Am Auffälligsten ist sicher die rostige Verladerampe an der Südseite der Bucht. Die Pfeiler und die Brüstung machen aus etwas Entfernung noch einen guten Eindruck, aber wenn man vor der Rampe steht sieht man das sie nach unten offen ist, der Boden ist weggerottet und trotzdem ist die Rampe nicht abgesperrt.

 

Kloster Evangelistrias Akrotirianis - SerifosNachdem wir uns ausgiebig umgesehen haben verlassen wir Mega Livadi und fahren wieder nach oben auf das Plateau, wo wir zum Abzweig zum Kloster Evangelistrias Akrotirianis kommen. Wir fahren die Schotterpiste bis zum Frauenkloster aus den 1980ern. Das Kloster wird offensichtlich gerade renoviert, teile der Außenmauer wurden ersetzt und die neuen Steine haben noch keinen Anstrich. Eine Mischmaschine steht auch noch direkt neben der verschlossenen Tür. Die Piste führt noch weiter zum Leuchtturm, aber ist bei unserem Besuch in einem sehr schlechten Zustand. Somit fahren wir zurück mit dem Gefühl nichts Besonderes verpasst zu haben.

Serifos und die Piste zum Kloster Evangelistrias Akrotirianis

 

 

 

Zurück auf der Hauptstraße kommen wir bald zum White Tower, der aber nur mit einem kleinen Schild in einer Kurve ausgeschildert ist. Zum Glück sieht man ihn schon vorher, so dass wir nur auf den kleinen Parkplatz lauern. Vom Parkplatz gehen wir ungefähr 200 Meter und stehen dann vor dem ehemaligen weißen Wachturm, der aber nur ein Turmstumpf ist.

 

 

Er ist aber kein Überrest des Turms aus dem 4. Jahrhundert v. Chr., sondern eine Rekonstruktion. Angeblich wurden die Arbeiten 2014 abgeschlossen, aber warum liegen dann noch so viele sauber nummerierte Steine vor dem Turm? Hmm, die Frage bleibt unbeantwortet und wir genießen den Blick über den Süden von Serifos. Neben dem Turm befindet sich hier oben noch ein kleiner Friedhof und eine dazugehörige Kapelle.

ehemaliger Wachturm auf SerifosWhite Tower - Serifos

 

 

 

 

 

 

 

 


Von hier steigt die Straße wieder an und unterwegs passieren wir Reste des Bergbaus auf Serifos. Bald kommen wir an eine Kreuzung an der wir rechts abbiegen und über die Chora zurück in unser Hotel nach Livadi fahren. Dort gießen wir auch heute den restlichen Tag im Jacuzzi auf unserem Balkon.

Frühstück auf unserem BalkonNach einem gemütlichen Frühstück auf unserem Balkon wollen wir am nächsten Tag die Nordschleife im Uhrzeigersinn um die Insel drehen. Dazu fahren wir wieder hoch zur Chora, weiter bis zu der Kreuzung wo wir gestern die Tour unterbrochen haben.

 

Auf zur Nordschliefe um Serifos

 

Hier fahren wir nun geradeaus und sind somit auf der Nordschleife um die Insel. Die Straße steigt ganz schön an und somit haben wir nach Erreichen des Scheitelpunktes einen grandiosen Blick auf die Nordküste und sehen von hier sogar schon unsere nächsten zwei Ziele. Da ist zum einen der Ort Panagia und in der Ferne ist sogar die Ormos Sikamia zu sehen.

Nordküste von Serifos


in der Kapelle von PanagiaDer kleine Ort Panagia liegt unterhalb der Hauptstraße und somit müssen wir einen kleinen Abstecher von der Hauptstraße machen. Panagia hat ca. 70 Einwohner, von denen wir nicht viele zu Gesicht bekommen. Uns interessiert hier vor allem die malerische Platia mit dem alten Olivenbaum und der ältesten Kapelle von Serifos. Die Kirche ist aus dem 11. Jahrhundert und zu unserer Überraschung ist sie nicht verschlossen. Wir treten ein und sehen den Grund warum die Kirche nicht verschlossen ist, eine ältere Dame wischt gerade Staub. Sie spricht uns an, natürlich auf Griechisch und wir verstehen natürlich kein Wort, vermuten aber das sie uns mitteilt das die Kirche eigentlich nicht geöffnet ist. Aber wo wir schon mal da sind schauen wir uns noch in Ruhe um.
Dorfplatz von Panagia mit der der ältesten Kapelle von Serifos

Wieder zurück auf der Hauptstraße kommt auch schon die Abzweigung zur Ormos Sikamia. Da die Straße ja wie beschrieben ganz schön weit oben verläuft, ist klar was nun folgt, es geht über eine 3,5 km lange Serpentinenabfahrt hinunter zur Ormos Sikamia. Kurz bevor wir die Bucht erreichen bietet sich uns ein sehr schöner Blick auf das gesamte sattgrüne Tal in dem der Sikamia Strand liegt.

Abfahrt zur Ormos SikamiaOrmos Sikamia


 

 

 

 

 

 

 

 

Unten angekommen parken wir unser Auto kurz vor dem Strand unter einem Baum. Viel ist hier nicht los, die paar Besucher haben sich unter die am Strand stehenden Tamarisken ein lauschiges Plätzchen gesucht. Leicht zurück gesetzt befindet sich auch eine Taverne, die ganz gut besucht ist.

Ormos Sikamia Strand

Lange halten wir uns hier nicht auf und machen uns wieder auf den Weg nach oben zur Hauptstraße, der wir dann weiter im Uhrzeigersinn folgen. Zum nächsten Highlight, dem Kloster Moni Taxiarchis, ist es nicht weit. Na gut, kann es ja auch nicht bei der Inselgröße. :-)

Hangort im Norden von SerifosUnser Flitzer wartet auf uns

 

 

 

 

 

 


 

 

Am Kloster angekommen machen wir zunächst einen Abstecher in Richtung Weinkellerei Chrysoloras. Die Zufahrt beginnt etwa 100 Meter vor dem Kloster und führt uns über eine sehr schlechte Piste hinauf in Richtung Weingut. Das Weingut ist aber bis 18 Uhr geschlossen und somit macht es keinen Sinn das wir diese Hoppelpiste weiterfahren. Der Weg war aber nicht umsonst, denn von hier oben haben wir einen tollen Blick auf das Kloster.

Kloster Moni Taxiarchis auf SerifosKloster Moni Taxiarchis - Serifos

 

 

 

 

 

 

 

 


Kirche des Klosters Moni TaxiarchisUnten am Kloster angekommen stellen wir unser Auto ab und sind plötzlich alleine hier. Eben waren noch drei weitere Autos auf dem Parkplatz. Es ist 13:00 Uhr, hat das Kloster etwa gerade geschlossen? Oben am Eingang befindet sich ein Schild mit den Öffnungszeiten. 9:00 – 13:30 Uhr und 16:30 – 19:00 Uhr. Oha Glück gehabt, wir haben also noch 30 Minuten um das Kloster zu besichtigen und betreten das Kloster durch die sehr niedrige Tür.

Innenhaus des Klosters Moni Taxiarchis

 

In der Kirche des Klosters Moni TaxiarchisDas Kloster Moni Taxiarchis ist das wichtigste Monument der Insel, wurde den Erzengeln Michael und Gabriel gewidmet, die auch die Beschützer von Serifos sind. Das Kloster mit seinen mächtigen, fast festungsartigen, Mauern wurde im Jahr 1572 als Männerkloster erbaut. Die Kreuzkuppelkirche im Inneren des Klosters stammt aber bereits aus dem Jahr 1447. Also wurden die Außenmauern und 60 Wohneinheiten nachträglich um die Kirche herum gebaut. Das wehrhafte Aussehen ist kein Zufall, tatsächlich musste das Kloster sich gegen Piraten verteidigen können.

In der Kirche des Klosters Moni Taxiarchis

 

Innenhof des Klosters Moni TaxiarchisWir schauen uns zuerst die Kirche an, in der sich gerade der Mönch aufhält. Er spricht uns an wo wir schon waren und wo wir als nächstes hinwollen. Sehr nett wie ich finde. Gerne können wir überall Fotos machen.
Danach gehen wir noch durch den sehr gepflegten Außenbereich. Es scheint alles frisch gestrichen und es liegt kein Blatt auf dem Boden. Überall stehen, hängen und ranken Blumen und Grünpflanzen. Wirklich hübsch das Kloster Moni Taxiarchis.

Friedhof des Klosters Moni Taxiarchis

 

 

 


 

Die 30 Minuten vergehen sehr schnell und wir verlassen das Kloster, der Mönch soll ja schließlich seine verdiente Pause haben.
Draußen schauen wir uns noch den Friedhof mit den beiden Kapellen an. Warum zwei Kapellen auf so einem kleinen Friedhof? Nun die Frage kann man sich ja oft stellen.


Wir fahren weiter und kommen zum Abzweig zur Plati Gialos Badebucht mit ihren drei Stränden. Eigentlich wollten wir vorbeifahren und uns mehr Zeit an den folgenden Stränden lassen, aber beim Blick von oben auf den Strand haben wir es uns anders überlegt. Sehr schön liegt die Bucht mit dem kleinen Kap unter uns.

Plati Gialos Badebucht auf Serifos

 

Holger am Plati Gialos Beach

 

Also schlängeln wir uns wieder von oben nach unten und schauen uns den Plati Gialos Beach an. Zwei der drei Buchten lohnen den Weg nicht, auch wenn es an der kleinsten Bucht auch eine gute Taverne gibt. Die Hauptbucht allerdings ist sehr schön. Die geschwungene Bucht bietet einen schönen Strand mit schattenspendenden Tamarisken. Ich würde hier allerdings Badeschuhe empfehlen, weil der Zugang ins Wasser durch Steinplatten erschwert wird. Wir setzen uns auf die Felsplatten am Rande der Bucht und genießen den Blick.
 

 

Nach der kurzen Pause geht es wieder nach oben zur Hauptstraße, doch schon wenige hundert Meter später sehen wir die hübsche Kirche Panagia Skopiani am Hang liegen. Wir fahren eine schmale Piste hinunter und haben bereits am Parkplatz einen schönen Blick auf die Kirche und zurück zum Plati Gialos Beach. Die Kirche ist natürlich verschlossen, aber vom Hof der Kirche haben wir einen tollen Blick auf das Meer und den Plati Gialos Beach.

Kirche Panagia Skopiani und Plati Gialos Bucht auf SerifosKirche Panagia Skopiani  - Serifos

 

 

 

 

 

 

 

 

 
So nun aber weiter zu den schönen Stränden im Osten von Serifos. Die Straße führt nun vom Plateau ein ganzes Stück hinunter. Den ersten Strand, den Agios Ioannis, lassen wir noch links liegen, halten aber kurz an der Straße um den kleinen Ort und den Strand von hier zu betrachten.

Abfahrt zu den Beaches an der Ostküste von SerifosAgios Ioannis Beach - Serifos

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Psili Ammos Beach auf Serifos

 

 


Als nächstes kommen wir zur Psili Ammos. Den Autos an der Straße nach zu urteilen ist hier deutlich mehr los als an den anderen Stränden. Wir finden eine Parklücke und gehen dann über den guten Treppenweg hinab zur Paralia Psili Ammos.

 

 

 

 

Psili Ammos Beach auf Serifos

 

Unten angekommen sind wir begeistert, der Psili Ammos Beach ist wunderbar feinsandig und verfügt über eine stattliche Anzahl schattenspendenden Tamarisken. Seitlich wird der Strand durch felsige Hügel begrenzt. Auf der rechten Seite sind es schroffe Felsen, auf der linken Seite ist es eher ein sanfter Hügel, der auch Bebauung zulässt. Hier befindet sich oberhalb des Strandes die Taverne „O Stefanakos“ und ein paar Ferienhäuser.

Psili Ammos Strand auf Serifos

 

Wir am Psili Ammos Beach auf SerifosWir genießen die Zeit am Psili Ammos Beach, der für uns mit Abstand der schönste Strand auf Serifos ist.

Ela am Psili Ammos Beach auf Serifos

 

Paralia Agios Sostis - SerifosDer letzte Spot auf unserer Nordschleife um Serifos ist die kleine Sandbucht Paralia Agios Sostis. Um die Bucht Agios Sostis zu erreichen müssen wir einen kleinen Abstecher von der Hauptstraße machen, denn zum Agios Sostis Beach führt der Weg über eine Sandpiste.
Vom Parkplatz gehen wir dann noch einen ungefestigten Weg zum Strand hinunter. Der Agios Sostis Beach kann zwar nicht mit dem Psili Ammos mithalten, ist aber auch nicht zu verachten.
Der gelbgoldene Strand mit ein paar Tamarisken ist gut besucht, na gut so groß ist die Bucht ja auch nicht. Auf der gegenüberliegenden Seite bietet die namensgebenden Kapelle Ag. Sostis einen tollen Kontrast. Sehr hübsch anzusehen die Agios Sostis Bucht. Allerdings würden wir für einen längeren Aufenthalt die Psili Ammos Bucht vorziehen. Die Psili Ammos Bucht ist einfach größer, so dass sich die Besucher besser verteilen. Dort waren ja einige Autos oben am Straßenrand, aber der Strand wirkte wenig besucht. Die Agios Sostis ist kleiner und somit wirkt es hier fast schon voll. Na ja wir sind auf den kleineren Kykladen echt verwöhnt was die Anzahl an Touristen angeht. :-)

Paralia Agios Sostis Beach auf Serifos


Von Agios Sostis ist es nicht mehr weit bis Livadi und unserem Hotel. Wir genießen den letzten Abend, bevor es am nächsten Morgen mit der Zante Fähre Dionisios Solomos nach Sifnos weiter geht.

Zante Fähre Dionisios SolomosEinsteigen bitte in die Zante Dionisios Solomos

 

 

 

 

 

 

 

 


Serifos hat uns sehr gut gefallen. Eine ideale Insel um den Urlaub zu beginnen. Ruhig, klein, mit tollen Stränden und einer sehr schönen Chora. Auch noch etwas Geschichte mit den Bergbau Ruinen, was braucht man mehr um den Alltag hinter sich zu lassen?

Blick zurück auf Liavadi auf Serifos


Wir haben uns inzwischen einen Platz auf dem Außendeck der Zante gesucht und genießen das Auslaufen der Fähre. Die Zante schiebt sich langsam aus der Livadi Bucht hinaus und wir kommen am Lavadakia Beach vorbei. Die Zante ist keine von den modernen Schnellfähren, sondern eine klassische Fähre. Uns gefallen die Überfahrten mit diesen Fähren besser. Wir stehen immer auf dem Außendeck, lassen uns den warmen Wind um die Nase wehen und genießen den Ausblick.

Bye bye SerifosBye bye Serifos

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ela genießt die Überfahrt mit der Zante Fähre Dionisios Solomos

Weiter geht’s auf Sifnos …

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