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Unsere Tagesetappe:
Am nächsten Morgen sind wir dementsprechend früh auf Deck und genießen mit einer Tasse Kaffee den Sonnenaufgang zwischen den Inseln Ko Thap, Tup Island und Ko Kai. Was für ein Traum!

Gestern war hier sogar nach Sonnenuntergang noch der Bär los, heute haben wir die Inseln zunächst ganz für uns alleine. Da wollen wir uns die Inselgruppe doch mal genauer ansehen. Gift kommt mit dem Dingi gerade zurück. Tracy, Mark, Francoise und Stefano waren bereits vor Sonnenuntergang drüben. Ich würde sagen da haben wir alles richtig gemacht, erst den Sonnenaufgang genossen und im seichten Morgenlicht fährt Gift uns zusammen mit Alison und Chad hinüber zu Tup Island.
 
Die Inseln Ko Thap, Tup Island und Ko Kai sind bei Low Tide miteinander verbunden, so dass man zu Fuss von Insel zu Insel gehen kann. Bei High Tide ist das nicht möglich, zumindest nicht zu Ko Kai hinüber. Gestern Abend war das Wasser deutlich höher, so dass alle drei Inseln voneinander getrennt waren.
Heute Morgen ist das Wasser niedriger und geht noch weiter zurück. Die Inseln Ko Thap und Tup Island sind bereits miteinander verbunden, so dass wir ohne zu merken das es zwei Inseln sind, hin und her gehen können. Touristisch wird der Spot mit dem Weg zwischen den drei Inseln als Thale Waek (Getrenntes Meer) verkauft. So steht es auch auf dem Holzschild hier auf der Insel.

Zu Ko Kai gehen wir lieber nicht hinüber. Obwohl hier Leinen gespannt sind, an denen man sich hinüber hangeln könnte ist uns das zu riskant. Es ist nicht klar zu erkennen wie hoch das Wasser noch ist. Bei zu hohem Wasser kann es zu gefährlichen Strömungen kommen. Es sind auch große rote Schilder aufgestellt auf denen auf die Gefahr hingewiesen wird. Außerdem sind auch Jellyfische in der Nähe.
 

Uns reicht auch diese traumhafte Szenerie hier. Die tiefe Sonne zeichnet nach wie vor ein tolles weiches Licht auf den Strand und die umliegenden Inseln, bis hinüber zu unserem Katamaran. Auf Ko Kai liegt bereits das erste Speedboot und uns nähert sich das erste Longtrail-Boot. Wir schauen noch kurz rauf auf den Hügel von Tup Island. Hier in den Schatten der Bäume ist ein Kiosk reingebaut. Es gibt ein paar Tische auf denen der Bootsführer des Longtrail-Boots das Frühstück aufbaut. Ich möchte gar nicht wissen wann die wohl losgefahren sind.
Wir gehen zurück zum Strand, wo das Longtrail-Boot noch mal ein gutes Fotomotiv bietet. In der Ferne kommt ein Speedboot näher. Das ist für uns das Zeichen Tup Island und Ko Thap zu verlassen. Gift hat gesehen das wir uns zur Abholstelle bewegen und kommt mit dem Dingi angefahren. Das nenne ich Timing.

Obwohl das Frühstück bereits fertig ist, fahren wir sofort los als wir wieder an Bord sind, denn der Zauber des Spots ist vorbei. Aus allen Richtungen kommen Boote auf die Inselgruppe zugefahren. Sem sucht uns eine ruhige Stelle auf der abgelegenen Seite von Ko Kai. Dort nehmen wir in völliger Ruhe unser Frühstück ein.
 

Dieser Start in den Tag hat uns mal wieder den Charme unserer Katamaran Kreuzfahrt vor Augen geführt. Wir haben den Slot der völligen Ruhe auf den Inseln Ko Thap, Tup Island und Ko Kai erleben dürfen, während kurz danach wieder der normale Tourismus losbricht. Das ist gar nicht negativ gemeint, es ist nur so schön, dass wir es anders erleben durften. Vor diesem kleinen, süßen Strand von Chicken Island haben wir dann gefrühstückt.
Nach dem Frühstück lüftet Sem auch das Geheimnis warum er bei Ko Kai die ganze Zeit von Chicken Island spricht. Von dieser Seite sieht die Insel tatsächlich wie ein Huhn aus. :-)
 
Wir umrunden Chicken Island oder besser Ko Kai und fahren nun an der anderen Seite der Inselgruppe entlang. Vor ca. einer Stunde haben wir Tup Island verlassen und bereits jetzt ist die Insel rappelvoll. Beide Seiten zusammen habe ich über 20 Boote gezählt. Der Weg zwischen Ko Kai und Ko Thap ist jetzt gut zu erkennen, dass Wasser ist also deutlich zurück gegangen. Es ist sogar so flach, dass noch einmal 20 Longtrail-Boote direkt an den Überweg angelegt haben. Aus der Ferne sehr schön zu beobachten, aber kein Vergleich zu vorhin.

Wir fahren an Ko Poda vorbei und steuern auf Krabi zu. Der eine macht etwas Frühsport, die andere etwas Pause, Sem und Mac setzen die Segel. Schön ist es und wir genießen die Fahrzeit bis Ao Nang in der Region Krabi.

 
Ao Nang ist das touristische Zentrum der Provinz Krabi. Hier ist mächtig etwas los. Am Ortsrand jede Menge Hotels, im Ort Shops, Bars, Massage-Praxen alles dicht an dicht. Vor Ao Nang setzt Sem den Anker und Gift lässt bereits das Dingi zu Wasser. Hier in Ao Nang haben wir unseren dritten externen Ausflug. Eine traditionelle Thai-Massage.
 

Gift fährt uns an den Strand und geht mit uns zu einem bereits wartenden Minibus. Mit dem Minibus fahren wir zum Radarom Spa, wo wir bereits erwartet werden. Zur Begrüßung gibt es einen Tee und dann genießen wir eine wirklich gute 60-minütige Ganzkörpermassage. Sehr zu empfehlen, wenn man mal in der Nähe ist. :-) Hinterher fährt uns der Minibus wieder zum Ausgangspunkt. Viel Zeit zum Erkunden von Ao Hang bleibt uns nicht mehr, aber viel verpasst haben wir wohl nicht. Das Highlight ist das Fischerdenkmal vor dem wir stehen oder der Strand, an dem aber kaum etwas los ist. Wahrscheinlich gibt es einfach genug schöne Strände rings herum, somit muss man nicht den Strand wählen der doch von vielen Booten angefahren wird.
 
Gift ist wie immer pünktlich und kurze Zeit später sind wir bereits wieder unterwegs. Sem steuert den Katamaran die Küste von Krabi hinunter Richtung Süden. Für uns wird es Zeit für eine Stärkung. Sai hat wieder ein leckeres Mittagessen gezaubert. Sem hat inzwischen den Kurs geändert und wir passieren noch einmal die Inseln um Chicken Island, die jetzt aber wenig fotogen im Gegenlicht liegen. Das ist gut so, dann kann ich wenigstens ganz in Ruhe die Fahrt und die Gegend genießen und kann der Kamera und mir eine Pause gönnen. :-)

Wir steuern direkt auf die Phi Phi Islands zu. Der Volksmut sagt zwar gerne wir waren auf Phi Phi Island, das ist aber nicht korrekt, denn es sind mehrere Inseln. Die beiden Hauptinsel sind Phi Phi Don und Phi Phi Leh. Sem hat bereits einen Ankerplatz für heute ins Auge gefasst, mal sehen ob da noch ein Plätzchen frei ist. Kurz vor Erreichen der Phi Phi Inseln kommen wir noch an Yung Island und Bamboo Island vorbei. Danach kommen die spektakulären Felsen der Westküste von Phi Phi Don in greifbare Nähe.
Sem steuert den Katamaran auf den Monkey Beach zu. Der Monkey Beach ist nur per Boot zu erreichen, deshalb hat sich Sem die Bucht als Übernachtungsspot ausgesucht. Im Moment sind noch einige Tagesbesucher mit Longtrail-Booten und Kanus am Strand und zwei kleinere Katamarane haben einen Ankerplatz gefunden. Auch Sem sucht uns einen schönen Platz zum ankern. Kaum haben wir festgemacht, werden auch schon das Kanu, das Stand-Up-Paddling Board und das Dingi ins Wasser gelassen. Wir lassen uns von Gift mit dem Dingi an den Strand bringen.
 
Nach einem kurzen Strandspaziergang wird es Zeit für ein kurzes Bad. Das Wasser ist so warm, dass es gar nicht erfrischt, es macht aber trotzdem Spaß. Inzwischen ist der Strand komplett im Schatten und die Boote verlassen eines nach dem anderen den Monkey Beach.
 
Für uns wird es auch Zeit an Bord zurückzukehren. Das gestaltet sich aber etwas schwierig, Gift ist mit dem Dingi nach Phi Phi Island rüber um Eis zu holen. Also bleibt schwimmen oder das Kayak. Bevor wir zu Ende gedacht haben, ist Sem bereits unterwegs um uns nacheinander mit dem Kayak abzuholen. Nachdem wir zurück an Bord sind, wird es Zeit den Sonnenuntergang zu genießen. Der findet zwar leicht hinter dem Felsen statt, der den Monkey Beach begrenzt, aber das tut der Schönheit keinen Abbruch. Im Gegenteil, das ist auch mal ein sehr schöner Anblick.
Das Abendessen war wieder köstlich und hinterher hat sich eine spontane Party entwickelt. Die Bilder bleiben unter Verschluss. Nur so viel, es wurde getanzt und nicht nur auf dem Fußboden. :-)) Sai und Gift sind aus ihren Kabinen gekommen und haben das bunte Treiben gefilmt. Scheint so als würden die Gäste nicht immer so gut zueinander passen :-)
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