Donaubanner

Donaukreuzfahrt

Bratislava

Heute haben meine Eltern Diamantene Hochzeit. Also sind wir früher aufgestanden und haben den Frühstückstisch mit von zu Hause mitgebrachter Dekoration geschmückt. Natürlich haben wir das vorher mit dem Kreuzfahrtleiter Bernd abgeklärt. Danach haben wir meine Eltern aus der Kabine abgeholt, haben gratuliert und sind zum geschmückten Tisch gegangen. Meine Eltern haben sich sehr gefreut.
Tischschmuck zur Dianmantene HochzeitFlagge Slowakei

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach einem gemütlichen Frühstück haben wir uns fertig gemacht und das Schiff verlassen. Liegezeit ist nur bis 13:00 Uhr, es wird also Zeit, loszukommen. Damit meine Eltern mit möglichst wenig Aufwand möglichst viel sehen, habe ich eine Stadtrundfahrt mit einem Hop-on Hop-off Bus gebucht. Die Tour fährt viele Highlights ab und hat eine 1/2 Stunde Aufenthalt an der Burg Bratislava.

Stadtrundfahrt BratisatavaBrazze :-)

 

 

 

 

 

 

 

 


Startpunkt ist das slowakische Nationaltheater. Die Busse stehen schon bereit, die Kopfhörer werden verteilt und los geht’s. Die Fahrt geht vorbei am Old Market und der Trinity Church bis zum Präsidentenpalast.

slowakische Nationaltheater BratislavaTrinity Church Bratislava

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Präsidentenpalast Bratislava

 

 

 

Slowakischer Rundfunk Bratislava

 

 

 

 


 

Dann verlassen wir die Kernstadt und kommen zur umgedrehten Pyramide, in dem sich der slowakische Rundfunk befindet. Dann geht es weiter an der Nationalbank und diversen Kirchen vorbei wieder zurück in die Innenstadt.
Dann geht’s wieder am Präsidentenpalast vorbei in Richtung Burg.

 

Burg Bratislava

 

 

 

An der Burg haben wir Zeit für uns und machen uns auf den Weg zur Burg hinauf. Gebaut wurde die Burg als Residenz der ungarischen Könige. Heute ist in ihr das Historische Museum untergebracht.

 

 

 

 

 

 

 

Burg Bratislava

 

Mutti und ich vor der Burg Bratislava

 

Blick von der Burg Bratislava auf dieDonau und das "UFO"

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Von der Burg fahren wir vorbei an der Stadtmauer und dem Martinsdom zurück zur Uferstraße. Die Fahrt geht noch an der Universität vorbei bis zum neuen slowakischen Nationaltheater. Hier dreht der Bus und fährt zurück zum Startpunkt.

 

Stadtmauer BratislavaAlte Theater

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Slowakische Nationaltheater BratislavaDa ich Bratislava von diversen Dienstreisen kenne, weiß ich das der schönste Teil in den Fußgängerzonen zu finden ist. Da können die Busse natürlich nicht reinfahren. Damit meine Eltern auch von diesem Teil etwas zu sehen bekommen, habe ich eine etwa 400 Meter lange Strecke rausgesucht.
Vom alten slowakischen Nationaltheater gehen wir direkt in die Fußgängerzone und kommen bald zum zentralen Platz in der Altstadt, in deren Mitte der Maximilianbrunnen steht. Dominiert wird der Platz vom alten Rathaus aus dem Jahr 1370. Ab 1434 war in seinen Räumen das Rathaus von Bratislava untergebracht. Heute ist in dem gotischen Bau das Stadtmuseum von Bratislava untergebracht. Außerdem ist das alte Rathaus heute eine beliebte Hochzeitslocation. Durch den Torbogen kommt man in den Renaissance-Innenhof des Rathauses und dann weiter auf der anderen Seite zum Primatialpalais.
Links vom alten Rathaus steht der Palast des Vizegouverneurs in Bratislava. In der Außenmauer ist eine Kanonenkugel eingelassen, als Symbol, dass Napoleon die Stadt nicht einnehmen konnte. Außerdem befinden sich rings um den Platz eine Kirche, viele Restaurants und Cafés.

Zentrale Platz Bratislava

 

Alte Rathaus BratislavaMichaelertor Bratislava

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir gehen weiter in die Altstadt hinein und kommen an eine Kreuzung, die den Blick in eine andere sehr schöne Gasse mit vielen schönen Gebäuden freigibt. Am Ende der Gasse steht das Michaelertor, bei dem es sich um das einzige erhaltene Tor der Stadtbefestigung von Bratislava handelt.

 

 
„Schöne Náci“ Figur in BratislavaFür uns wird es langsam Zeit zum Schiff zurückzukehren. Dabei nehmen wir uns Zeit die berühmten Figuren Bratislavas zu betrachten. Rechts neben dem Hauptplatz steht der „Schöne Náci“ mit einem Zylinder auf dem Kopf. Auf halber Strecke zwischen dem Rathausplatz und dem großen Platz mit dem alten slowakischen Nationaltheater befindet sich die bekannteste Figur, der Kanalgucker Čumilden. Čumilden schaut grinsend aus einem Gullideckel das sieht schon lustig aus. Um Čumilden bilden sich oft große Menschenansammlungen, so auch heute. Ich muss mir eine Lücke suchen, um ein gutes Bild machen zu können.
Kanalgucker CumildenAußer den beiden Figuren gibt es in Bratislava noch ein auf die Bank lehnenden Soldat Napoleons, eine mutige Seiltänzerin mit Zuschauern im Einkaufszentrum Eurovea und zwei Jugendliche an einem Briefkasten. Mehr habe ich auch auf meinen Dienstreisen noch nicht entdeckt. Ob das alle sind kann ich aber nicht mit Bestimmtheit sagen.

Gegen 12:30 Uhr sind wir wieder an Bord der Amina. Die Crew hat inzwischen die Kabine meiner Eltern geschmückt und ein Geschenk von Phoenix Reisen hinterlassen. Eine sehr nette Geste wie ich finde.
Um 13:00 Uhr macht die Amina die Leinen los und verlässt Bratislava. Natürlich genießen wir das Auslaufen auf dem Sonnendeck. Die UFO-Brücke und die Burg ziehen an uns vorbei und die Crew hat heute den Grill angeworfen. Grill-Party bei bestem Wetter auf dem Sonnendeck. Da kann man ja nicht nein sagen. :-)

Auslaufen Bratislava - Das UFOBurg Bratislava von der Donau

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auslaufen Bratislava

 

Grill-Party beim Auslaufen aus BratislavaMutti und Papa schmeck es :-)

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Burg Theben DonauAuch den Rest des Tages verbringen wir auf dem Sonnendeck und schauen uns die großartige Landschaft unterwegs nach Wien an. Etwa 8 Kilometer hinter Bratislava kommen wir zur Burg Theben. Es handelt sich um eine Ruine einer ehemals imposanten Festungsanlage auf einem Felsmassiv am Zusammenfluss von March und Donau. Bei einem anderen Bratislava Aufenthalt haben wir die Burg Theben auch schon mal besichtigt. Von der Burg ist nicht viel übrig, aber die Lage hoch über der Donau ist natürlich genial. Der Blick beide Seiten die Donau hinunter ist bei gutem Wetter ein Traum.

Burg Theben Bratislava

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine Weile danach kommt das Örtchen Hainburg an der Donau, später dann kommen wir zum Flughafen Wien Schwechat, was wir an den startenden und sich im Anflug befindlichen Flugzeugen merken.

Hainburg an der DonaHainburg an der Dona

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abendessen Diamantene Hochzeit

 

 

Kurz danach erreichen wir die Schleuse Freudenau, die sich kurz vor Wien befindet. Wir kommen nicht gleich in die Schleuse, weil noch ein paar Schiff vor uns sind. Es wird Zeit, dass wir uns schick machen gehen. Schließlich wollen wir zum Abendessen der Diamantenen Hochzeit angemessen gekleidet sein. :-)

 

 

 

Fleisch?Oder lieber Fisch?

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Die 65 Kilometer von Bratislava nach Wien sollten eigentlich locker bis 20:30 Uhr zu schaffen sein. Deshalb war auch für 21:00 Uhr in Wien der Ausflug „Lichterfahrt mit Hofburg“ geplant. Wir haben uns gegen den Ausflug entschieden, weil wir lieber eine kleine private Feier den Diamantenen Hochzeit machen wollten. Gesagt getan. Nach dem Abendessen gehen wir in die Panorama-Lounge und genießen den Abend zu viert bei dem einen oder anderem Getränk und dem einen oder anderem Tanz.

Prost - auf die Diamantene Hochzeit

 

Prost - auf die Diamantene Hochzeit

 

Das diese Entscheidung goldrichtig war zeigte sich im Laufe des Abends. Gegen 17:30 Uhr haben wir die Schleuse Freudenau erreicht, als wir um 20:15 in die Panorama-Lounge gehen liegen wir immer noch vor der Schleuse. Einmal waren wir bereits auf dem Weg in die Schleuse, als der Schleusenmeister uns zurückpfiff und zwei Tankern, die nach uns an der Schleuse waren, den Vorrang gab. Der Ausflug „Lichterfahrt mit Hofburg“ wurde zweimal von der Uhrzeit nach hinten geschoben und schließlich ganz abgesagt. In die Schleuse rein durften wir dann um 23:15 Uhr und waren letzten Endes um 0:45 Uhr in Wien. Da haben wir bereits tief und fest geschlafen. Der Kreuzfahrtleiter Bernd hat sich am nächsten Tag entschuldigt, wobei weder er noch jemand anderes von Phoenix-Reisen etwas dafür kann. Das so etwas passieren kann muss jedem klar sein der eine Flusskreuzfahrt bucht. Bei den Schleusenvorgängen ist man vom Schleusenmeister abhängig. Das hat uns Bernd auch schon am Beginn der Kreuzfahrt gesagt.
 

Morgen haben wir den ganzen Tag um Wien zu erkunden …

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