Donaubanner

Donaukreuzfahrt

Dürnstein

Auf nach DürnsteinUnseren ersten Hafen, Dürnstein erreichen wir pünktlich und die Amina ist um 8:00 Uhr freigegeben. Da wir das kleine Städtchen bereits um 12:30 Uhr verlassen, ist also nichts mit ausschlafen. Es geht früh aus dem Bett, schließlich wollen wir Dürnstein komplett erkunden. Da spielt es uns natürlich in die Karten, dass Dürnstein mit 816 die kleinste Stadt Österreichs ist. Dürnstein liegt in Wachau, in einer beliebten Ferienregion Österreichs.

Blick auf Dürnstein vom Deck der Amina
Bereits vom Deck der Amina lässt sich Dürnstein und die Burg am Hang gut erkennen. Allerdings ist der Fußweg bis zum Ort weiter als gedacht, mal schauen, wie wir das mit meinem Vater hinbekommen. Die Amina liegt in zweiter Reihe hinter dem Schwesternschiff Amelia. Das ist kein Problem, da die Decks gleich hoch sind können wir einfach durch die Amelia durchmarschieren.

Dürnstein mit Burgruine auf dem Berg

 

Fußweg nach Dürnstein

 

Der Weg vom Schiff nach Dürnstein ist ebenerdig und sehr gut zu gehen. Wenn man normal geht, erreicht man Dürnstein vom Anleger in 10 Minuten. Zunächst gehen wir den Fußweg bis zum Bootsanleger für Ausflugsboote. Der Ort Dürnstein und das Stift liegt ein Stück oberhalb des Weges, so dass meine Eltern entscheiden hier unten zu bleiben und wir uns allein auf den Weg machen Dürnstein zu erkunden. Dazu geht es zunächst eine steile Treppe hinauf, oben angekommen stehen wir mitten im romantischen Örtchen Dürnstein.

 

 

 

Stift Dürnstein vom DonauuferTreppe hinauf nach DürnsteinHauptgasse von Dürnstein

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Klarissenkloster DürnsteinZunächst lassen wir uns durch die Gassen treiben und schauen auch in das eine oder andere Geschäft. Dürnstein ist für seinen Marillenschnaps bekannt. An jeder Ecke kann man den Schnaps probieren und es werden auch richtige Verkostungen angeboten. Uns interessiert aber der Ort Dürnstein und wir kommen bald zum Klarissenkloster. Das Kloster aus dem 13. Jahrhundert mit seinen massiven Steinwänden sieht eher aus wie eine Burg.


 

Prangersäule und Baderhaus

 

 

Gleich neben dem Kloster kommen wir zur Prangersäule und dem Baderhaus. Die Prangersäule ist genau das, was man vermutet. Hier wurden im Mittelalter Straftäter und andere Sünder an den Pranger gestellt und vor dem Volk bloßgestellt.
Die Prangersäule steht vor dem Baderhaus, aus dem 17. Jahrhundert. Ein Bader betrieb eine Badestube und war im Mittelalter eine Mischung aus Frisör, Kosmetiker und Arzt. Wobei sich die ärztliche Tätigkeit auf das Versorgen von Wunden und ähnlich Hilfe beschränkte. Man könnte sagen der Bader kümmerte sich um die Körperpflege für das einfache Volk.
 

Kremser Tor DürnsteinBevor wir uns das Stift anschauen, gehen wir zurück zur Hauptgasse und weiter zum Kremser Tor, einem der Stadttore aus dem 15. Jahrhundert. Hier ist mächtig was los. Die Leute stehen dicht an dicht. Als wir das Tor erreichen, sehen wir, dass gerade kein Durchkommen ist. Hier wird gerade ein Film gedreht. Nun gut dann nicht.

 

Rathaus Dürnstein


Als nächstes wollen wir uns Dürnstein mal von oben ansehen. Dazu gehen wir den Weg in Richtung Burg Ruine Dürnstein, der direkt am Friedhof beginnt. Der Weg führt uns über viele Treppen recht schnell hinauf und bald haben wir einen schönen Blick auf Dürnstein. Eigentlich wollten wir weiter zur Burgruine, aber meine Eltern sitzen unten auf der Bank und wir wollen sie nicht zu lange warten lassen. Die Burg Dürnstein aus dem 12. Jahrhundert wurde im Dreißigjährigen Krieg gesprengt und danach nie wieder aufgebaut. Eine Legende sagt, das Richard Löwenherz hier in Gefangenschaft lebte, bis er mit Lösegeld freigekauft wurde.

Blick von oben auf Dürnstein

 

Blick von oben auf Dürnstein

 

Gasthof in DürnsteinHotel-Restaurant Sänger Blondel

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Zu guter Letzt wollen wir uns noch das Stift Dürnstein ansehen. Das Stift Dürnstein ist ein ehemaliges Kloster aus dem Jahre 1410 und heute das bedeutendste Gebäude der Stadt Dürnstein. Im Jahre 1788 kam es unter Kaiser Joseph II zur Klosteraufhebung und seitdem gehört das Stift zum Augustinerchorherren-Stift Herzogenburg. Das Auffälligste am Stift Dürnstein ist sein Blau-weißer Turm aus dem Jahre 1733, der zum Wahrzeichen der Region Wachau geworden ist.

Stift Dürnstein

 

Stift Dürnstein mit Selfie-SpiegelSchmaler Fußweg hinunter zur Donau

 

 

Im Jahr 2019 wurden rund 3 Millionen Euro in das Stift Dürnstein investiert. Bis dahin der Öffentlichkeit nicht zugängliche Räumlichkeiten wurden renoviert und zugänglich gemacht. Es entstand die Museumslandschaft „Entdeckung des Wertvollen“.
Im Innenhof des Stifts steht ein Selfiespiegel mit dessen Hilfe sich tolle Selfies vor dem Stift machen lassen. Nur leider blicken das die wenigsten Besucher und stehen immer schön im Bild. :-)
So nun wird es aber Zeit zu meinen Eltern zurückzukehren. Über einen schmalen Weg verlassen wir Dürnstein und stehen bald wieder unten an der Donau.

 

 

 

Meine Eltern sind schon Richtung Schiff gegangen. An einer der letzten Bänke vor dem Schiff sitzen sie und warten auf uns. Hier haben wir einen sehr schönen Blick zurück auf Dürnstein, die Burgruine und die Weinreben davor.

Kurze Pause auf einer BankWeinberge vor Dürnstein

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Burg Ruine DürnsteinZurück zur Schiff

 

 

 

 

 

 

 

 

 


So langsam machen wir uns auf den Weg zurück an Bord der Amina, schließlich ist um 12:30 bereits Abfahrt in Richtung Esztergom in Ungarn. Das Auslaufen schauen wir natürlich auf dem Sonnendeck der Amina und auch den Rest des Tages genießen wir die vorbeiziehende Landschaft. Natürlich muss auch wieder geschleust werden. :-)

MS Amelia und AminaWir warten aufs Auslaufen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bye bye DürnsteinKrems an der Donau

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Das Durchfahren der Brücken ist je nach Wasserstand und Höhe der Brücke unterschiedlich spannend. Bei einigen Brücken muss vorher der Sonnenschutz runtergeklappt werden und alle auf dem Sonnendeck müssen sitzen. Das Team der Amina ist dann auf dem Deck verteilt und achtet penibel darauf das wirklich niemand steht. Wenn der Pegel des Flusses zu hoch ist, werden die Flusskreuzfahrten abgesagt, weil die Schiffe nicht mehr unter den Brücken hindurchkommen.

Kopf einziehen, BrückendurchfahrtHier ist mehr Platz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schleusenvorgang auf der DonauSchleusenvorgang auf der Donau

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Gegen 18:00 Uhr passieren wir Wien, dass wir auf der Rückfahrt besuchen werden.

Wir kommen nach WienWien Durchfahrt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wien DurchfahrtWien Durchfahrt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach dem Abendessen passieren wir dann auch noch Bratislava, dass ja nur 65 Kilometer von Wien entfernt liegt.

Bratislava DurchfahrtBratislava Durchfahrt


 

Morgen besuchen wir die ehemalige Hauptstadt von Ungarn …

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