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Marseille

 

Der Kreuzfahrthafen von Marseille liegt 6-7 Kilometer außerhalb der Stadt, somit stellte sich die Frage, wie kommen wir in die Stadt. Es gibt einen Mein Schiff Shuttle für 15€, der fährt direkt zum Yachthafen von Marseille. Alternativ fährt ein Linienbus. Dazu muss man zu Fuß aus dem Hafen heraus gehen und in der Stadt hält der Bus ein Stück vom Zentrum entfernt.

Kreuzfahrthafen MarseilleKreuzfahrthafen Marseille

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Als wir heute Morgen vom Balkon unserer Kabine schauen war die Entscheidung direkt getroffen, wir nehmen den Mein Schiff Shuttle. Im Hafen liegen mit der MSC World Europa und der Costa Smeralda bereits zwei große Schiffe. Später kommt auch noch die Costa Fortuna. Mit unser Mein Schiff Relax also 4 Schiffe, da wird es an der öffentlichen Bushaltestelle zu langen Schlangen kommen.
Der Shuttle Bus funktioniert bei TUI-Cruises wirklich gut. Es ist keine Buchung notwendig, wir gehen einfach hin, die Bordkarte wird gescannt und los geht’s. 15 Minuten später stehen wir am Yachthafen.
Unser erstes Ziel ist die Notre Dame de la Garde oben auf dem Hügel, die ist bereits vom Yachthafen gut zu erkennen.

Yachthafen Marseille mit der Notre Dame de la Garde im Hintergrund

Notre Dame de la Garde in MarseilleUm dorthin zu gelangen haben wir uns für die Bimmelbahn entschieden. Die typische Touristenbahn fährt in einer Schleife den Hügel hinauf, man kann in Ruhe die Notre Dame de la Garde besichtigen und fährt den Hügel wieder hinunter zum Ausgangspunkt am Yachthafen. Von hier kann man dann weitere Spots zu Fuß erkunden. Soweit der Plan…

Notre Dame de la Garde in Marseille

 

 

 

 

 

Als wir jedoch an der Haltestation der Bimmelbahn am Yachthafen ankommen, ist die Schlange zum Ticketschalter unfassbar lang. Die Schlange für Ticketbesitzer, die auf den nächsten freien Zug warten ist genauso lang. Wir zählen kurz durch und kommen auf eine Wartezeit von mindestens eine Stunde. Da ist es doch gut das wir einen Plan B parat haben.

Aussichtsplattform an der Notre Dame de la Garde in Marseille

 

 

 

 

 


20 Meter weiter ist eine Bushaltestelle für Linienbusse. Hier fährt der Bus 60, der ebenfalls direkt zur Notre Dame de la Garde fährt. 5 Minuten später kommt der nächste Bus. Das Ticket kostet 2€ und wir können es direkt beim Fahrer kaufen. Der Bus schlängelt sich bis zum Parkplatz der Notre Dame de la Garde den Hügel hinauf. Bereits von unten war zu erkennen das der Turm der Notre Dame de la Garde gerade eingerüstet ist, wie sollte es anders sein …
Der Blick vom Parkplatz auf die Stadt lohnt sich noch nicht, denn hier versperren Bäume den freien Blick. Also gehen wir die Treppe zur Basilika hinauf. Die Notre Dame de la Garde ist das Wahrzeichen der Stadt und für die Einheimischen sowohl spirituell als auch kulturell ein Fixpunkt. Auf der unteren Ebene gibt es einen großen Gebetsraum. Wir gehen eine Etage höher und sind erstaunt was es hier alles so gibt. Neben einem großen WC Bereich gibt es ein Restaurant, einen Souvenirshop und eine große Terrasse. Die suchen wir auf und haben von hier den spektakulären 360 Grad Panoramablick über Marseille und das Mittelmeer.

Blick auf Marseille von der Notre Dame de la Garde

 

WirWow, dafür hat sich der Weg hier hoch auf jeden Fall gelohnt. Den Innenraum der Basilika wollten wir uns natürlich auch ansehen, aber auch hier ist die Schlange endlos. 4 große Schiffe in einer Stadt mit überschaubaren Höhepunkten ist dann wohl doch zu viel. Die Notre Dame de la Garde ist natürlich das Highlight das alle sehen wollen und somit ist hier natürlich viel los. Schade das wir die Notre Dame de la Garde nicht von innen gesehen haben, aber auch hier wollten wir nicht ewig in der Schlange stehen, sondern uns lieber in der Stadt umsehen.

Blick auf Marseille von der Notre Dame de la Garde

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Blick die Insel Île d'If von der Notre Dame de la GardeBlick auf Marseille von der Notre Dame de la Garde

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Also fahren wir mit dem Bus 60 wieder nach unten zum Yachthafen. Wir steigen aber auf der anderen Seite des Hafenbeckens aus und schauen uns zunächst hier um.

Yachthafen MarseilleYachthafen Marseille

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unser erstes Ziel ist das Fort Saint-Nicolas am Ende des Hafenbeckens. Das Fort selber ist nicht besonders interessant, aber uns interessiert der Ausblick auf den Yachthafen. Am Eingang steht zwar ein Angestellter, aber der Eintritt ist kostenlos.

Fort Saint-Nicolas in MarseilleFort Saint-Nicolas in Marseille

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nachdem wir uns kurz im Fort umgeschaut haben gehen wir zum Aussichtspunkt auf die Stadt. Hier liegt einem der gesamte Yachthafen zu Füssen und die Anzahl der Yachten wird hier so richtig deutlich.

Blick vom Fort Saint-Nicolas auf Marseille

 

Blick vom Fort Saint-Nicolas auf MarseilleBlick vom Fort Saint-Nicolas auf Marseille

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Blick vom Fort Saint-Nicolas auf Marseille

 

Ela auf dem Weg zurück zum Yachthafen

 


Die nächsten Spots liegen alle auf der gegenüberliegenden Seite des Hafenbeckens, also machen wir uns auf den Weg zurück zum Hafenbecken. Etwa auf halber Höhe pendelt eine Elektrofähre hin und her. Damit sparen wir uns die komplette Umrundung des Yachthafens und unterwegs haben wir sogar noch eine schöne Aussicht. Die Fähre gehört zur städtischen Busgesellschaft und kostet nur 50 Cent.

 

 

 

 

Fährstrecke über den YachthafenFähre über den Yachthafen

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Blick über den Yachthafen auf Marseille


Rathaus von MarseilleAuf der anderen Seite angekommen stehen wir direkt vor dem hübschen Rathaus von Marseille. Na das ist doch mal ein schöner Arbeitsplatz für den Bürgermeister von Marseille.
Im weiteren Verlauf kommen wir wieder an der Haltestelle der Bimmelbahn vorbei, inzwischen ist die Schlange deutlich kürzer.

Fort Saint-Jean in Marseille

 

 

 

 


 

Kurz danach kommen wir zum historischen Fort Saint-Jean, dass inzwischen Teil des Museum MuCEM ist, so steht es groß an den Fortmauern. Sowohl das Fort Saint-Jean, als auch das MuCEM - Museum der Zivilisationen Europas und des Mittelmeers - selber sind kostenlos.

 

Fort Saint-Jean in MarseilleFort Saint-Jean in Marseille

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Fort Saint-Jean ist sehr hübsch aufbereitet. Zu sehen ist aber nicht sehr viel. Wir gehen einmal durch das Fort Saint-Jean und kommen dann über eine Fußgängerbrücke direkt in das MuCEM mit seiner markanten Gitterfassade. Von der Brücke haben wir einen super Ausblick auf unsere nächsten Ziele.

MuCEM Museum, Cosquer Méditerranée und Cathédrale de la Major in Marseille

 

MuCEM Museum in MarseilleDas MuCEM wurde 2013 eröffnet und widmet sich der mediterranen Kultur und Geschichte. Es verbindet historische Sammlungen mit zeitgenössischer Kunst. Na das ist nicht so unser, deshalb gehen wir direkt nach unten, um das MuCEM zu verlassen. Aber das ist gar nicht so einfach. Wir haben uns für den Weg außen herum entschieden. Der führt Stockwerk für Stockwerk außen, direkt hinter der Gitterwand entlang nach unten.
Unten stehen wir dann auf einem großen Platz, direkt vor Cosquer Méditerranée. Dieses spektakuläre Gebäude mit seinem freischwebenden Vordach ist statisch ein Meiserwerk. Wir kann so ein Dach stabil sein?

Cosquer Méditerranée in Marseille


 

 

Das Gebäude ist im Inneren eine Höhlen-Nachbildung der Henri-Cosquer-Höhle die östlich von Marseille liegt und in der unter Wasser viele Höhlenmalereien entdeckt wurden. Die echte Höhle kann nicht besucht werden, dafür kann man hier in einer Bahn mit einem Audioguide versehen durch die Höhlennachbildung fahren. Außerdem gibt es hier eine große Ausstellung.

 

 

Cathédrale de la Major in MarseilleUnser nächstes Ziel ist die imposante Cathédrale de la Major. Die Kathedrale ist zwischen 1852 und 1896 erbaut worden. Von der Außenansicht gefällt mir die Cathédrale de la Major besser als die Notre Dame de la Garde. Die markanten Kuppeln und die sehr schön aussehende Fassade aus abwechselnt grünem und weißem Kalkstein verleihen der Kathedrale ein stimmiges Bild.

Holger vor der Cathédrale de la Major in Marseille

 

 

 

 

 

Eingang in die Cathédrale de la Major in Marseille

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Inneren wechseln sich roter und weißer Marmor ab. Insgesamt wirkt die Kathedrale innen etwas schlicht, aber trotzdem sehr elegant.

 

 

Innenansicht Cathédrale de la Major in MarseilleInnenansicht Cathédrale de la Major in Marseille

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Cathédrale de la Major liegt am Rand des Viertels Le Panier und genau das ist unser nächstes Ziel. Le Panier ist das älteste Viertel von Marseille. Es gibt hier nicht das eine große Highlight, aber es gibt hier viel zu entdecken. Es macht uns Spaß durch die engen, verwinkelten Gassen zu gehen und die bunten Häuserfassaden und schmiedeeisernen Balkone anzuschauen. In vielen Gebäuden sind Kunstgalerien, kleine Boutiquen oder gemütliche Cafés eingezogen.

Stadtviertel Le Panier in MarseilleStadtviertel Le Panier in Marseille

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Stadtviertel Le Panier in Marseille

 

 

 

 

Stadtviertel Le Panier in Marseille

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Nach der Runde durch Le Panier gehen wir zurück zum Yachthafen und weiter zum Shuttlebus, der uns zurück zum Schiff bringt.

Unterwegs zum ShuttleZurück am Yachthafen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hübsche Häuser in MarseilleHübsche Häuser in MarseilleHübsche Häuser in Marseille

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Marseille verlassen wir heute bereits um 17:00 Uhr, also bleiben wir nach der Rückkehr an Bord bis dahin an der Bar 17 und genießen das Auslaufen von hier aus. Da es noch früh ist bleiben wir noch etwas sitzen und haben eine schöne Aussicht auf die Küstenlandschaft an der die Mein Schiff Relax vorbei fährt.

Auslaufen aus Marseille

Morgen geht es in die Sagrada Familia …

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